Kleiner Rückblick – Inspiration

Fortsetzung Teil 19

der Heilige Sankt Georg (Teildarstellung) – Julius Hübner 1806-1882

Bereits im Januar 2003 begann für mich eine Neuentwicklung. Im Anschluss an die leeren Weihnachtstage hatte ich für mich beschlossen, meinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Ich dachte an eine ehrenamtliche Tätigkeit, hatte jedoch noch keine konkreten Vorstellungen.

Anfang März flatterte wie immer das hiesige Blättchen der evangelischen Kirchengemeinde ins Haus, weil mein Sohn dort noch Mitglied war. Was ich normalerweise sofort ins Altpapier gebe, fand diesmal mein Interesse. Auf der Rückseite machte man mit wenigen Zeilen darauf aufmerksam, dass man ehrenamtliche Mitarbeiter für eines der hiesigen Altenheime suchte. Die Botschaft hatte zu mir gefunden, und ich nahm sie als Aufforderung, endlich etwas Gutes und Sinnvolles in mein Leben zu lassen.

Kurz vor Ostern begann ich meinen ersten Dienst der Nächstenliebe. Was anfangs ein wenig unbeholfen vonstattenging, entwickelte sich stetig. Ich half in den Bingo-Gruppen und beim Erstellen der Heimzeitung und merkte schnell, dass mir das Schreiben die größte Freude bereitete. Meine ehrenamtliche Tätigkeit wurde Hilfe zur Selbsthilfe. Ich traf neue Menschen, hatte einen Ort, an dem ich willkommen war und wo ich helfen konnte.

Eine dieser Menschen war die Sozialarbeiterin P, eine sehr liebenswerte, quirlige und immer lustige Person, die sich nicht nur sehr für die Belange der Heimbewohner einsetzte, sondern auch ihre Spiritualität lebte. Mit der Zeit lernten wir uns näher kennen. Sie erzählte mir, dass ihre Oma sie als Kind immer „Petrus“ genannt hätte. Dieser Name wäre ihr wegweisend gewesen, wie auch Sankt Georg, der auf einem großen Plakat an ihrer Bürotür hing. Das Altenheim war ein Haus des Roten Kreuzes. Auch dieses Zeichen zog sich magisch durch ihr Leben.

John William Waterhouse 1849-1917 The lady of shalott

Sie sah sich als „Lady vom See“; König Artus und die Ritter der Tafelrunde seien ihre Begleiter in einem früheren Leben gewesen. Das rote Kreuz der Templer war ihr ebenfalls ein Zeichen aus der fernen Seelenvergangenheit.

Obwohl ich nicht glaube, dass mit dem Tod alles vorbei ist, war Reinkarnation für mich noch nie Thema gewesen. Ich war im evangelischen Glauben getauft und erzogen worden. Von Seiten meiner Oma war mir jedoch der Umgang mit der Geisterwelt durchaus vertraut, und alles Mystische zog mich magisch an, so auch das Kartenlegen.

Dann kam der Tag, an dem P. feststellte: „Na, wir kennen uns doch auch schon seit ewigen Zeiten!?“
Ich hätte mit ihr zusammen auf „Atlantis“ im Tempel getanzt und sei dort Hohepriesterin gewesen. Ich war verblüfft und schüttelte den Kopf, fühlte mich aber irgendwie ertappt. Damals mussten sich die Priesterinnen prostituieren, um ihren Göttern zu dienen. Schon in meiner Jugend hatte mich die ägyptische Kultur fasziniert. Aber Atlantis oder gar Lemuria? P. ging mit alledem recht locker um…auch mit der Sexualität. Hier war ein Stück Tempelleben hängen geblieben. Sie konnte sich durchaus vorstellen, wie eine Hohepriesterin nacheinander ihre Gralsritter zu empfangen.

Durch P. lernte ich weitere Menschen kennen, die mit ihrer Spiritualität ganz offen umgingen, ganz anders, als ich es von der Kirche her gewohnt war. Es war eine neue Welt für mich, voller Mystik…aber irgendwie ohne meine Gottesvorstellung. Ich besorgte mir spirituelle Bücher und öffnete mich der Esoterik. Doch die sogenannten „aufgestiegenen Meister“ machten mir eher ein negatives Bauchgefühl. Dahinter verbarg sich eine riesige Geschäftemacherei.

Im neuen Bekanntenkreis erzählte man mir von der „Zusammenführung der geistigen Familien“, die angeblich zu der Zeit gerade stattfinden sollte. Ein Jeder rätselte für sich, wer er denn zu Jesus Zeiten wohl gewesen sein könnte.

Eine Reise nach Hamburg wurde durchgeführt, um einem Channeling mit „Kryon“ im Audimax beizuwohnen. Lee Carroll bezeichnete sich als Medium für diese Wesenheit. Damals begann ich innerlich zu erwachen…nachzudenken, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als Sex, Partnerschaft und Männer. Es ging darum, meinen Seelenfrieden zu finden und meinen Weg zu suchen, der mir von Anfang an zugedacht war.

Alle Vorhersagen meiner Kartenlegerin waren zwischenzeitlich eingetroffen. Sie hatte mir prophezeit, dass ich mit Anfang 50 endlich das tun würde, was ich schon immer machen wollte. Aber was sollte das sein?

Ich war auf der Suche nach Wahrheit und merkte schon bald, dass einige der neuen Wege, auf denen die anderen gingen, nicht meine sein konnten.
Die Channelings mit Kryon, Tobias und anderen Wesenheiten füllten Bücher, hatten jedoch für mich allesamt keinen Inhalt…keine Aussagekraft. Ich sagte mir immer wieder, dass Gott niemals eine bestimmte Gruppe bevorzugen würde.

„Sie kommen als Lichtgestalt!“, steht warnend in der Bibel. Auch diese Worte kamen mir immer wieder in den Sinn. Je mehr ich las, umso mehr wurde mir klar, dass ich meine eigene Wahrheit suchen musste, und ich fühlte, dass die Wahrheit IN mir eine ganz andere war. In dieser Zeit suchte und forschte ich im Internet. Mit jedem neuen Tag fand ich Neues, Unbekanntes…oder besser gesagt: es fand mich.

Quelle: Heiligenlexikon, Fra Angelico: Jakobus befreit den Zauberer Hermogenes von den Dämonen, Ausschnitt aus einem Altarbild, 1430, im Kimbell Art Museum in Fort Worth in Texas / USA

Irgendwann landete ich auch im Heiligenlexikon, und hier fiel mir die Seite über „Jakobus dem Älteren“ besonders auf. Dort stand geschrieben, dass eine Legende besagte, Jakobus habe den Zauberer Hermogenes bezwungen, dessen Dämonen befreit und seine Zauberbücher ins Meer werfen lassen.

Im Oktober 2003, Wochen später, hatte ich dann einen seltsamen Traum, den ich nie vergessen werde: Ein kardinalrotes, uraltes, großes Buch mit der Aufschrift „DÄMON“ lag auf meinem Bett. D. hatte es beim Trödler gekauft und dorthin gelegt. Es schien in Altgriechisch verfasst zu sein, und die einstigen Warnungen meiner Oma: „Lese niemals das Sechste- und Siebte Buch Moses!“, kamen mir wieder in den Sinn.

Das ließ mich im Traum zögern, doch ich dachte: „Das Buch ist in Altgriechisch geschrieben. Das kann ich sowieso nicht lesen.“, und schon hatte ich das Buch geöffnet und siehe da: Es sprangen mir deutsche Worte entgegen. Ich zuckte zurück und schloss das Buch sofort! Dann lag es da, als würde es glühen. Es sah aus wie eine alte Bibel.

Nur eine Nacht später folgte ein weiterer Traum, der viel intensiver war, als alle anderen. Ich wusste, er sollte mir Wahrheit zeigen, nur verstand ich den Sinn nicht, als ein dunkelhaariger Mann mittleren Alters, in eigenartiger Montur plötzlich zu mir schwebte und mir zulächelte. Er war mir nicht fremd, aber ich erkannte ihn nicht.

Aufgeregt rief ich daraufhin meine Bekannte an und erzählte ihr von dem Buch und dem bartlosen Mann, mit den halblangen Haaren. Sie meinte, ein „Dämon“ könnte sowohl gut als auch böse sein, Engel oder Teufel. Noch während des Gespräches ging ich an mein Bücherregal, um ein Lexikon zu suchen und hatte mit einem Mal ein blaues Buch in der Hand, mit dem Titel „Das altjüdische Zauberwesen“. Ich erschrak, denn ich kannte dies Buch nicht, welches fast gänzlich in hebräischer Sprache geschrieben war und lauter Zaubersprüche enthielt.

Ich war fassungslos, nahm mein „Heilorakel der Engel“ zur Hilfe und zog eine Karte: „Der Traum“. Hier schloss sich der Kreis!

Im Traum: das bibelartige alte Buch auf dem Bett; was sagte die Realität? Mit Warnung, das Buch zu lesen…etwa die Bibel? Das Zauberbuch in meinem Bücherregal…und dann „Jakobus der Ältere“. Doch was wollte er mir sagen? Was hatte ich damit zu tun? Zusammenführung der geistigen Familien?

Ich zerriss das Zauberbuch in kleine Stücke und brachte es sofort zum Altpapier-Container. War es in meiner Wohnung ein Störfaktor gewesen? Ich weiß es bis heute nicht aber irgendetwas sagte mir, ich soll es zerstören.

Jakobus verabschiedete sich von mir in der darauffolgenden Nacht. Er trug ein Leinenkleid mit Gürtel und grüßte mich lächelnd. Danach trug ihn eine Spirale in den Himmel hinauf. Sein Bild werde ich nie vergessen! Er sollte mich erinnern. Woran, das würde ich erst später erfahren. Jesus war mir durch diesen Traum auf jeden Fall ein Stück nähergekommen.

Ich erinnerte mich an ganz frühe Jahre, in denen ich auf der Suche war, die Bibel las und versuchte, ihren Sinn zu erfassen. Auch hier war ich zwischen Wahrheit und Zweifel auf Irrwegen gewandert. Erich von Dänikens Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ trug meiner Ansicht nach mehr Wahrheit in sich, als das Alte Testament. Trotzdem blieben alle Fragen offen. Nur die Lehren aus dem Neuen Testament blieben in meinem Herzen: Jesus Christus und die Nächstenliebe! Doch, wie ich später erfuhr, waren selbst diese Evangelien teilweise gefälscht.

P. hatte damit nichts zu tun. Für sie war Jesus nur irgendein Mann aus der Bibel. Und die Bibel lehnte sie ab. Für mich ist Jesus viel mehr, nämlich ein göttlicher Mensch. Im empfand es mehr als frevelhaft, wenn sie sich darüber lustig machte, und das tat sie oft.

Einmal saßen wir zusammen mit unserem Bekanntenkreis, und sie begann erneut damit, Jesus anzuzweifeln und ihn zu verunglimpfen.
Da platzte etwas aus mir heraus, was mich im Nachhinein selbst verblüffte: „Du hast ihn doch schon damals verleugnet!“, schrie ich sie an.

Alle waren plötzlich still, und sie wusste gar nicht wie ihr geschah und was sie antworten sollte. Fortan versuchten wir dies Thema zu vermeiden. Seit diesem Tag nannte sie mich „Giselus“, und meinte, dass ich ja vielleicht in einem früheren Leben Jakobus, „der Donnerbruder“, gewesen sei.

P. malte Engelbilder in Acryl. Sie hatte schon mehrere Ausstellungen gehabt, wofür sich das Altenheim vorzüglich anbot. Eines Tages kam sie zu mir und sagte ganz lapidar: „Wir machen ein Buch! Ich male die Bilder und du schreibst Gedichte dazu.“

P., die vormals Buchhändlerin gewesen war, stellte sich die Vermarktung offenbar sehr einfach vor. Damals war ich noch blauäugig genug, das genauso zu sehen. Ich war natürlich begeistert von ihrer Idee, wusste aber beim besten Willen nicht, wie ich die erforderlichen Gedichte zustande bringen sollte. P. meinte, ich sollte meine Bitte einfach „nach oben“ schicken.

Mein Pavillon mit Hollywoodschaukel

Es war im Juli 2003, als ich mich mit einem leeren Schreibblock unter dem Arm in den Garten aufmachte. Dort saß ich unter meinem Pavillon auf der Hollywoodschaukel und bat um himmlischen „Input“. Was werden soll, wird! Ich hätte es niemals für möglich gehalten, aber die Seiten füllten sich. Täglich „bekam“ ich meine Gedichtsration und war darüber ganz außer mir vor Freude.
So ging es bis zum Herbst. Dann wechselte plötzlich der Stil. Ich schrieb mit einem Mal in Reimen…ganz anders als am Anfang, und meine Worte klangen alles andere als modern.

Die 65jährige I., aus dem neuen Kreis, sah in den Versen etwas ganz Großes.
„Deine Gedichte könnte man als die von Goethe ausgeben. Es würde nicht auffallen.“, sagte sie einmal.

Meine Gedichtsammlung wuchs unaufhörlich, und ich fragte mich, was ich damit tun sollte. Mir war inzwischen klar geworden, dass sie von der Tiefe her überhaupt nicht zu P.s „leichten“ Engelbildchen passen würden. Also suchte ich im Außen nach einem Hinweis… einer Führung. I. hatte mich an zwei Heilpraktikerinnen verwiesen.

„Die passen zu uns! Esoterik ist nicht unser Ding!“, meinte sie. „Da musst du unbedingt hingehen!“, sagte sie mit Nachdruck.
„Lass ein Seelenreading machen! Das befreit dich von deinen alten Verhaltensmustern, die du Männern gegenüber hast.“
Ein Reading!? Das war wieder vollkommenes Neuland für mich.
„Das Medium heißt „Regina Maria“. Sie bekommt Botschaften aus der geistigen Welt und kann manchmal in die Zukunft schauen.“, hatte meine Bekannte gesagt.

Der Name „Königin Maria“ hatte Gewicht. Sofort dachte ich an die Zusammenführung der geistigen Familien.

Ich war neugierig und bin ganz unbefangen nach Rheinberg gefahren. Das war eine Erfahrung, die ich nie mehr vergessen werde, und so negativ sie auch endete – ich möchte sie nicht missen.

Meine Oma hatte zwar immer wieder von Geistern gesprochen, die sie angeblich gesehen hatte und wahrnehmen konnte, aber das, was R. M. da tat, war eine Klasse für sich. Sie war in dieser Hinsicht hochbegabt und von Geburt an hellsichtig, hellfühlend und mit den ‚Jenseitigen‘ in Kontakt, mit denen sie kommunizieren konnte und diese wiederum mit ihr. Sie konnte Gedanken lesen und bekam ihre Botschaften und Bilder durch den „göttlichen Kanal“, wie sie es nannte.
R. M. war ein zierliches Persönchen, mit einer ganz zarten Stimme, und ich fand sie sofort sympathisch. Sie kleidete sich sehr verspielt und außergewöhnlich; trug beispielsweise derbe Schnürschuhe zu Tüllröckchen und Spitzenbluse. Irgendwann später erzählte sie, sie habe einen Klumpfuß und sei deswegen als Kind sehr gehänselt worden. Diese Missbildung verbarg sie aber sehr gekonnt.

Während des Readings saß sie mir gegenüber und sprach in ihr Diktiergerät. Dabei hielt sie fortwährend die Augen geschlossen, genau wie ich. Das Band lief die ganze Zeit mit, und am Ende der Sitzung bekam ich es mit nach Hause, damit ich es mir jederzeit anhören konnte. Die zweite Heilpraktikerin versorgte mich nach Anweisung von R. M. mit Bachblüten-Globolis, nachdem sie mich kinesiologisch getestet hatte.
Schon, als ich den Behandlungsraum betrat, sagte mir R. M., dass sie kaum atmen könnte, so sehr würden ihr zwei geistige Wesen, die ich mitgebracht hätte, die Luft nehmen.

Es wären zwei Männer, die sehr herrschsüchtig seien. Einer davon sei alt, der andere jünger. Bis ins Detail beschrieb sie D. und wies mich an, für beide zwei Plätze auszusuchen und diese mit Symbolen zu belegen. D. verwies ich in die äußerste Ecke des Raumes. Meinem Vater erlaubte ich den Platz in unserem Kreis. Das zeigte ihr, dass der alte Mann immer noch eine große Rolle in meinem Leben spielte.

Dann begann das Reading. Es endete nach zwei Stunden. Während der Zeit war R. M. auf meiner Lebenslinie bis zu meinem sechsten Lebensjahr zurückgegangen und hatte alle kritischen Punkte aufgedeckt, ohne dass ich auch nur ein einziges Wort dazu gesagt hatte. Mehr noch: Sie redete im Tonfall meines Vaters. Ihr „Du unnützes Ding!“, ließ mich zusammenzucken.

Ich lernte meinen Geistführer Samuel kennen, der offenbar mit mir sehr viel Mühe hatte, weil ich nicht auf seine Warnungen hören wollte, sondern immer wieder hinfiel, wie ein kleines Kind.

Das Reading zeigte mir die Misshandlung durch meinen Vater, der mir während meiner Kindheit wie in einer Gehirnwäsche eingeredet hatte, ich sei unnütz und wertlos, und dass ich sowieso keinen Mann abkriegen würde. Aus dieser Zeit trug ich ein enormes Liebesdefizit mit mir herum, das mich immer wieder zu Handlungen trieb, durch die ich mir selbst Wunden zufügte.

„Deine Seele sieht aus wie ein graues Tuch mit vielen Löchern“, hatte Samuel gesagt. „überall sind offene Wunden. Ich muss ständig hin- und her springen, um sie zuzuhalten. Ich komme gar nicht zur Ruhe!“

An diesem Nachmittag fuhr ich sehr nachdenklich nach Hause. Wir hatten das Band der alten Muster in einem Ritual durchtrennt, und ich hoffte, dass der nächste Mann anders sein würde, als alle vorherigen.

Nach dem ersten Reading folgten weitere, auch ein Jenseitskontakt mit meiner 1997 verstorbenen Mutter wurde bei mir zu Hause hergestellt, der fast drei Stunden dauerte. Meine Mutter wurde von einem Lichtwesen zu mir gebracht. Ich konnte sie nicht sehen oder spüren, doch es wurde eiskalt im Raum, so sehr, dass man den Atem sehen konnte. Ich saß wie erstarrt, als R. M. mir sagte, dass meine Mutter mir gerade über meine Hände streichelt. Sie sagte auch, die Kälte käme von den ungereinigten Seelenanteilen. R. M. hatte sich schon vor der Sitzung mit Pullover, Schal und dicken Socken bekleidet, weil sie wohl wusste, wie kalt es werden würde. Sie erklärte mir, dass das Jenseits mitten unter uns wäre.

Bei dieser Sitzung wurden für mich sehr tragische Dinge zu Tage befördert. Das Schlimmste war, dass mir bewusst gemacht wurde, dass ich noch gar nicht um meine Mutter getrauert hätte. Sollte ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Ich hatte doch schon zu Lebzeiten genug um sie getrauert. Da hatte der Tod kein Gewicht mehr!

Wird fortgesetzt…

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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