Stroh zu Gold

Rumpelstilzchen – W. Crane (1845-1915) britischer Maler und Illustrator
Grimms Märchen

Zaghafte Schritte setzen wir im Ungewissen,
das schicksalhaft sich auf den Wegen breitet.
Des Menschen Lebensweg ist längst umrissen,
wenn er den angedachten Weg beschreitet.

So, wie ein leeres Blatt, ganz unbeschrieben,
fügt unser Handeln Licht und Schatten ein.
Wir wählten unsren Weg, auch wenn hienieden
das Bild verlorenging im Erdensein.

Bevor wir durch das dunkle Tor geboren,
da rangen wir in Freiheit um dies Leben.
Den Sinn des Leidens haben wir verloren,
das schon auf Erden wird Verwandlung geben.

Mit off’nen Sinnen kommt das Rückerinnern;
wenn wir besonnen unser Schicksal ändern,
dann können wir auch ohne „Rumpelstilzchen“,
allein, den gold’nen Lebensfaden spinnen.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Gedanken zu „Stroh zu Gold“

    1. Liebe Elisa,
      den goldigen Lebensfaden kann ich nur jedem Menschen wünschen. Aber es dauert seine Zeit, bis man ihn selbst spinnen kann.
      Vielleicht können wir der Welt ein Leuchten geben?!

      Herzliche Grüße und danke für Deine lieben Worte.

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