Wie ein Blatt im Wind

Will wie ein Blatt zu Boden fliegen,
der Herbstwind, er soll sanft mich wiegen,
 
lass‘ hinter mir die warmen Zeiten;
muss langsam mich nun vorbereiten,
 
auf Stürme stark und kalte Nächte.
Wenn doch der Winter wieder brächte
 
den neuen Lenz mir, voller Sehnen,
mit allen lebensfrohen Tönen.
 
So weiß ich doch, was folgen wird;
geh‘ meine Wege unbeirrt,
 
bis ich das Ziel dann vor mir sehe.
Ist es erreicht, ruf ich: Ich gehe!
 
Nehme mein Leben, der es lenkte,
der es mir einst mit Liebe schenkte.
 
So wandelt sich das Erdenleben
zum geistig Licht erfüllten Streben.
 
Gott wird begleiten meine Zeit
bis zum Beginn der Ewigkeit.