Suche nach Glück

Die Nacht kommt und die Stimmen flüstern. 
Hört niemand, wie die Seelen schreien?
Die Gegenwart verklärt den Blick im Düstern,
lässt Kopfsteinpflaster wie magnetisch sein.

Verbunden sind die Leiber der Verstreuten,
die nächtens angezogen auf die Suche gehen.
Verhallter Klang der Schritte – sie bereuten,
die falschen Zeichen noch am Tag zu sehen.

Sie suchen Hoffnung mit und in den Allen;
die wälzt sich schlaflos in vertaner Zeit.
Die immer noch der Illusion verfallen,
ziehen mit der Sehnsucht in die Dunkelheit.

Im Schein der Lichter glänzt das alte Pflaster,
das unter vielen Füßen schon begangen;
es trägt des Lebens Freud- und Leid-Desaster,
der Nächte ungestilltes Glücksverlangen.

Autor: Gisela

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