
Unvollkommen ist das menschliche Wesen,
unwissend, suchend nach Erkenntnis und Wahrheit.
Jeden Tag leben will der Mensch, für die Stunde, die Minute und Sekunde,
ohne Angst vor dem Morgen.
Oberflächlich existiert er, ohne Frage nach Lebenssinn und dem Warum.
Auf Erden sein, um zur Vollkommenheit zu gelangen;
Bestimmungen und Aufgaben, die dazu führen, erfüllen.
Nach jedem Erwachen gerüstet sein für Höheres;
auch das Niedrigere annehmen für den Ansporn zum Weitergehen.
Jeder, der Meister werden will, muss sich disziplinieren.
Das tägliche Leben ist eine Herausforderung, die es anzunehmen und zu meistern gilt, ganz gleich, welcher Art sie ist. Manche, die den Weg nicht schaffen, werden auf der Strecke bleiben.
Innehalten und ruhig sein, wenn die Schatten näherkommen, die das wahre Licht des großen Geistes nicht verdunkeln können.
Oft öffnet sich die Dunkelheit vor uns wie ein riesiges Maul, das uns zu verschlingen droht. Ist es der eigene Schatten, unser eigenes Dunkelsein, oder sind es die Schatten der anderen, vor denen wir uns fürchten?
Zweifel wird es immer geben. Es gab Zeiten, da schien es, als gäbe es keinen Lichtstreif am Horizont. Doch dann erschien der goldene Schimmer des Geistes. Der Weg wurde gezeigt und die menschliche und göttliche Liebe wurde offenbart. Ein ätherischer Geist heilte die zerstörte Welt. Doch er war flüchtig.
Wenn Weisheit vorherrscht, fügt sich alles am richtigen Ort; wie ein Puzzle ergibt sich zum Ganzen das Bild. Dann werden Menschen in Harmonie mit sich selbst und miteinander leben, und sie werden all die schrecklichen Folgen der Selbstsucht beenden, wenn sie lernen, dass sie geistig eins sind.







