Des Herbstes Wandel

Erstellt mit Google Gemini
Kraftlos sinken sie hernieder,
denn wie bittere Tränen rannen
all des Herbstes kühle Schauer
rauschend durch die dunklen Tannen.

Busch und Bäume, die sich laublos
zitternd zueinander schließen
und morbide mit den Zweigen
winken wie ein letztes Grüßen.

Fort für lange – Abschiednehmen!
Bäume, die das Feld beschirmten,
windzerzaust; die letzten Früchte
fielen, wo das Laub verstürmte.

Zwischen morgendlichen Schwaden
sah man Nebelgeister schwanken,
tanzten hin zum Herrn des Winters,
zwischen abgeblühten Ranken.

Durch die Bäume und die Tiere
wechselten geheime Reden,
denn von Stamm zu Stamme wob
sich die Eiszeit weiße Fäden.

Fern im Nord schon weiße Flocken,
einzeln sah ich sie schon treiben,
um auf weiß gefärbtem Boden
größer werdend hier zu bleiben.

Seufzte nur der Wind, der kalte:
„Ew‘ges Licht im Herzen brenne!
Lass die Tage golden glühen,
dass Mensch Weg und Ziel erkenne.“

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

6 Gedanken zu „Des Herbstes Wandel“

    1. Vielen Dank, dass Du meine morgendlichen Gedankengänge gelesen hast. Wenn ich Gedichte schreibe, lasse ich die Worte auch in meinem Herzen bewegen, bevor ich sie veröffentliche. Meine Seele schwingt mit. Liebe Grüße, Gisela 👋🏻💚🧡

        1. Inzwischen habe ich diese letzten Worte aus Ihrem* Gedicht in meiner Art abgeschrieben.
          Nun können Sie* es ja sogar selbst bei mir finden. Darüber freue ich mich. Aber ich weiß ja noch nicht, ob ich die Erlaubnis dazu habe.

Schreibe eine Antwort zu Gisela BenselerAntwort abbrechen