Neue Erde

In der sternenklaren Stille
tummeln sich die ew’gen Geister;
unsichtbar und nach dem Willen
ihres Schöpfers, Herrn und Meister.

Aus dem früh erwachten Hauche,
jung und frisch aus Wasserfluten,
eine neue Erde tauche!
Alte Götzen stehn in Gluten.

Untergang den Falschen drohe –
Gott aus Holz, in Gold und Stein,
sind in ungeheurer Lohe
fortgenommen aus den Reihen.

Sanftmut lebt, der still gestaltet,
bleibt für immer hier auf Erden,
und von Weisheit, fromm verwaltet,
wird die Liebe wiederkehren.

Kommt der große Tag der Sühne?
Zeit und Stunde kennt nur Einer!
Doch der „Jüngste Tag“ wird kommen;
wenn ich heute geh’, ist’s meiner.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

3 Gedanken zu „Neue Erde“

  1. Ein tiefgründiges und nachdenkliches Gedicht, durchdrungen von Spiritualität und Symbolik. Es vermittelt eindrücklich die Idee von Erneuerung, Urteil und Hoffnung und lädt zu einer ruhigen und bewussten inneren Einkehr ein.

    1. Vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Die geistige Sonne kann uns mit Erleuchtung und Vitalität erfüllen. Sie kann den Geist in uns selbst stimulieren.

      In unserer Welt der Materie gibt es nichts, was den Menschen niedergeschlagen machen könnte, solange wir uns daran erinnern, dass wir von Natur aus ewig sind und alles, was geschieht, Teil einer Pilgerreise ist. Spiritualität kann man nicht aus einem Buch lernen. Sie kann einem nicht von einem Lehrer beigebracht werden. Wir müssen sie uns durch das eigene Leben, durch eigene Taten verdienen. Spiritualität ist das Aufkeimen der Göttlichkeit im Individuum.

      Ich wünsche Dir ein erfülltes neues Jahr! Herzliche Grüße, Gisela

      1. Vielen Dank für deine tiefgründigen und inspirierenden Worte, Gisela. Sie regen zum Nachdenken und zu einem bewussteren Lebensstil an. Ich wünsche dir ebenfalls ein glückliches und erfülltes neues Jahr. Herzliche Grüße.

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