Kainsmal – ewiges Stigma

Kain auf der Flucht vor Jahwes Fluch – Fernand-Anne Piestre Cormon (1845-1924)
Wie Kain den Abel tödlich schlug,
und niemals Ruhe fand, Vergebung in der Zeit,
der seine Sünde durch die Welten trug,
die Eifersucht, den falschen Hass, den Neid,

so töten heute noch die Ahnen.
Die Menschheit wird sich stets bekriegen,
von Alters her Gezeichnete, sie mahnen,
man soll sich nie in falscher Hoffnung wiegen.

Die Offiziere, Generäle und Soldaten,
die zwischen Kugelhagel und Raketen,
Paroli bietend töten und auf Siege warten:
Wie sinnlos sie zu falschen Göttern beten!

Autor: Gisela

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12 Kommentare zu „Kainsmal – ewiges Stigma“

  1. JESUS hat „das Gesetz erfüllt“ und dann – während er starb – zugleich dieser „Erbsünde“ ein Ende gesetzt,
    – so empfinde ich es gerade als wahr.
    Bis wir Menschen aber die „Erbsünde“ abgelegt haben, ist wohl noch ein langer Weg.

      1. Biblisch ausgedrückt: Wir sollen den alten Adam(leib) „ausziehen“ und den Christus(leib) „anziehen“.
        Ich finde, das hat Paulus symbolisch sehr gut ausgedrückt.
        Er sagte auch: Wir sind mit Christus in den Tod gegangen und werden mit Ihm wieder auferstehen. Ich glaube, das meinte er ähnlich.

    1. Wer ist heutzutage immer noch stigmatisiert? Kain hat sich fortgepflanzt, doch Abel hatte keine Kinder. Das Böse tragen wir demnach alle mit uns herum. Ja, die Menschen werden weiterhin einen Ausweg suchen. Nur der innere Frieden lässt uns ihn finden.
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Gisela

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