Grenzenlos

von Christoph Martin Wieland

William Adolphe Bouguereau (1825-1905)
Allmählich wiegt die Wonnetrunkenheit
das volle Herz in zauberischen Schlummer.

Die Augen sinken zu, die Sinne werden stummer,
die Seele dünkt vom Leibe sich befreit.

In Ein Gefühl beschränkt, so fest von ihm umschlungen!
So inniglich von ihm durchatmet und durchdrungen!

Beschränkt in Eins, in diesem Einen bloß.
Sich fühlend. – Aber, o dies Eins, wie grenzenlos!

Christoph Martin Wieland (1733-1813)

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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