Wilder Herbst

Quelle: Pinterest
Es zerrt der Wind an jedem Blatt,
gar stark bläst er dagegen,
wenn’s nicht herunterfallen mag,
hilft ihm sein Bruder Regen.

Der Herbst holt Luft und atmet schwer,
pausbäckig lässt er's krachen.
Die Straßen sind vom Laubwerk leer,
der Sonne fehlt das Lachen.

Die Blätter fallen schlaff und braun,
in Nordwinds Brausehände.
Er holt sich jedes Grün vom Baum;
es raschelt im Gelände.

In dieser Zeit will niemand mehr
den warmen Ofen tauschen,
nichts ist verlockender als er,
und eigener Stille lauschen.

Autor: Gisela

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