
Oft ist es klein, doch gegenwärtig nah,
ein schattenhaft Erinnern, das zuvor,
manchmal doch nur Sekunden da,
ein Ton, ein Klang, der sich im Wind verlor.
Das Unbekannte, das verging, es flieht,
doch rüttelt es an meiner Seelentür.
Es singt in mir ein altes Liebeslied,
die Strophen so bekannt und tief in mir.
Zwei Rosenblätter, die vorüberflogen,
als sie ein Windhauch aus der Blüte nahm.
Getrennt und doch gemeinsam angesogen
von Sehnsucht, die auf weißen Schwingen kam.