Herbstlicher Nachklang

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Wenn die Nächte dunkler werden,
geht der Tag auf Kurzarbeit.
Licht scheint wie gedämmt auf Erden,
das im Nebel Glitzer streut.

Ganz verhangen sind die Straßen
und die Zeit versinkt im Laub.
Mutter Erde – seh‘ sie schlafen,
und der Herbst: Hört, wie er schnaubt.

Erste Kerzen auf den Tischen
und die Fenster dekoriert;
nur der Wind pfeift um die Nischen,
Schaut, wie fein er sie poliert!

Rüttelt an der schweren Türe,
fegt Erinnerung in mein Herz,
und in kreisender Allüre
strebt sein Tanzen himmelwärts.

Das Vergang’ne tritt ins Zimmer,
zieht sich nicht die Schuhe aus,
trägt den Schmutz von einst, nur schlimmer,
ohne Rücksicht in das Haus.

Wo am Abend wurd‘ gesungen,
fein gebetet für die Nacht.
So hat es Zuhaus‘ geklungen,
als man mich ins Bett gebracht.

Noch im Nachklang hör‘ ich’s singen,
wenn das Dunkel steht im Raum;
hör‘ der Mutter Stimme klingen,
doch es ist ein Nebeltraum.

Steh‘ vor der verschlossenen Türe,
öffnet sich mir einen Spalt,
dass ich nur die Wärme spüre,
die vom Himmel widerhallt.