An den, der leis mich rief

Schweben im Meer der
Lautlosigkeit.
Der Lärm der Welt verklingt,
und um mich her versinkt,
wie schwerelos, die Zeit.

Sie trägt mich himmelan
und wirbelt mich im Tanz,
umhüllt und schließt mich ein
mit lichtem Strahlenglanz.

Erfüllt mich liebevoll
mit engelgleichem Traum;
glänzt wie ein kleines Licht
am großen Lichterbaum.

So frei, voll Harmonie,
in Quintenklangmusik,
geb’ ich mein Innen hin,
an DEN der leis’ mich rief.

Hoffnungsschimmer

Bild: Karin M., www.mondlicht08.de

Erschaffe
in deinem Innern
blühende Gärten,
beseele sie mit dem Licht der Freude.
Denke dir Engelsflügel.
Tanze damit im Sternenglanztaumel,
husche mit windseligem Säuseln
durch die Schatten der Ewigkeit
und streue Hoffnungsschimmer
in das Dunkel des Lebens.