Taktlos

Arche Noah – Quelle: Pinterest
Es färbt ein dunkler Hauch die Frühlingswende,
verstört, verirrt im neuen Weltgeschehen;
sucht, dass er seine Buntheit wiederfände,
wo helle Friedensfahnen fröhlich wehen.

Wo Farbenspiele spannend unter Bläue,
sich zeigen in des Regenbogens Pracht,
des Schöpfers Segen alle Saat erneuere,
die Welt verschone vor der Bombenmacht.

Den Menschen schlägt ein neuer Takt entgegen,
wie damals auch, im Dreißigjährigen Krieg.
Die Grenzen scheinen fremd und fern gelegen,
von denen allen Ländern böses blüht.

Ein scharfer Besen fegt die Ahnungslosen
mit Perversion – Welt ohne Mitgefühl.
Ein Pulverhauch schwebt schwer im Bodenlosen:
„Stock, der du gewesen, steh doch wieder still!“*

*Zitat aus „Der Zauberlehrling“ von J. W. von Goethe

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Gedanken zu „Taktlos“

  1. „Takt-los“, – „aus dem Takt gekommen“…
    Ein „neuer Takt“ scheint auf einer „Kriegstrommel“ geschlagen zu werden,
    und „die Geister, die ich rief, werd‘ ich nun nicht wieder los.“ (aus „Der Zauberlehrling“ von Goethe)
    Wer diese Geister rief, wird sie kaum wieder los.
    Ich sehe sie ebenfalls kommen, so grauenvoll,
    als „apokalyptische Reiter“.
    Diese aber wirken an der REINIGUNG und ERNEUERUNG.
    Wer sich nach dem LICHTE der WAHRHEIT sehnt
    und sich m ü h t ,
    GOTTES WILLEN zu dienen und den Nächsten zu lieben wie sich selbst,
    nach dem Vorbild von JESUS CHRISTUS
    m u ß sich n i c h t fürchten.
    **********

    1. Kriege wird es immer geben, solange der Mensch begierig nach materiellen Dingen ist. Die Macht des Geistes ist auf der Seite des Siegers. Ich möchte lieber der Armee der geistigen Befreiung angehören und den Großen Geist anbeten, anstatt dem ‚goldenen Kalb‘ der Welt zu dienen.

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