Vampire der Neuzeit

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Vampire erwachen Nacht für Nacht.
Nur Schatten zu sehn an der Mauer!
Sie schleichen vorüber, dass niemand erwacht,
sind ständig voll Gier auf der Lauer.

Ist es Vergnügungsraserei?
Sie werden vom Bösen getrieben!
In ihnen, ein nagender Hungerschrei;
da ist nur ihr Selbst, das sie lieben.

Ausbluten muss jeder, den sie erwählt;
sie saugen sein köstliches Blut.
Die letzte Phase des Niedergangs zählt,
denn die Blutleere formt neue Brut.

So viele Völker sind bleich und leer,
ausgesaugt und in Ketten wie Knechte.
Die schnitten ins Fleisch; ohne Gegenwehr,
ohnmächtig das Land, ihre Rechte.

Blutsauger gieren mit Reichtum nach Macht,
sind hungrig nach Geld und Vergnügen;
Vampire von heute, am Tage hellwach,
nichts will ihrer Habgier genügen.

Die friedlichsten Völker können nicht ruhen;
es gibt kein Besinnen auf Werte,
kein Zügeln, keine Rückkehr zum ehrbaren Tun,
nur Schritte auf dunkelster Fährte.

Ein Fieberzucken geht durch die Welt,
sie wälzt sich in höllischen Qualen.
Entgottete Zeit. Wenn dein Vorhang fällt,
werden die Mächte des Abgrunds bezahlen.

Autor: Gisela

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