Wolken am Himmel

Foto Pixabay
Das Weiß der Wolken, 
das zerpflückt am Himmel treibt,
gar ständig zeigt’s ein anderes Gesicht.

Es ist uns Abbild,
dass ein jedes geht, nichts bleibt,
nur für den Augenblick,
der Leere lässt und füllt.

Wie Zuckerwatte hängt es über dir,
du zupfst heraus, was dir Genuss und süß;
doch ist des Himmels Bläue nur Geheiß,
dass bald Gewitter kommt im Paradies.

Genieß den Augenblick, denn er vergeht,
lass die Gedanken frei zum Himmel gehn.
Das Leben scheint so wie ein Wolkenstück,
Helles und Dunkelheit, nichts bleibt bestehen.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Kommentare zu „Wolken am Himmel“

  1. Helles und Dunkles, nichts bleibt bestehen – wie wahr! Und irgendwie tröstlich. Bei uns gibt’s ein Kinderlied, das ich immer sehr gemocht habe: „Nachem Räge schiint d’Sunne, nachem Briegge (=weinen) wird glacht…“ Danke und ganz liebe Grüsse, Elisa ☂☀

    1. Bevor sie verschwinden, müssen sich dunkle Wolken entleeren. Sie hinterlassen uns etwas. Manchmal ist es nützlich, manchmal wie eine Ansammlung, die Angst vor der Menge erzeugt. Dann muss der Mensch mit den Folgen leben. Erst danach kann das Gute wiederkommen … Nach dem Regen scheint die Sonne. Ganz liebe Grüße, Gisela 🥰

Kommentar verfassen