Vertrauen und glauben

KI generiert, Quelle: Pinterest
Man soll sich nicht mit Weltlichem belasten,
auch wenn's im Alltag manchmal anders ist.
Es ist dann wie im Unsichtbaren tasten,
obwohl die Schlange Kaa „Vertrau mir!“ spricht.

Wir haben vieles noch zu überwinden,
was uns den Blick versperrt zum wahren Licht;
will uns Bequemlichkeit ans Alte binden,
trägt es die Abstiegsangst im Angesicht.

Reformen nennt man die, die keine sind.
Wir mäkeln an den ‚unreifen Geschenken‘,
die sauer schmecken, was Vertrauen nimmt,
kontaminiert ist es mit altem Denken.

Denn das Moderne dieser Zeit, man lehnt es ab,
weil was vorüber ist, viel besser schien;
mit dem, was Heimat ist, ging's steil bergab,
aufhalten muss man es, dem Sog entfliehen.

Es stört so manches, und es bleibt die Angst,
die Heimat immer mehr vermischt zu sehen;
die Nationalität, als amtliche Instanz,
achtlos vergeben, wird sie untergehen.

Ein „Made in Germany“, – es gilt nichts mehr,
zu viele Köche, die den Brei verderben.
Die Ablehnung der Fremden von weither,
kommt nicht den Nazis gleich und ihren Schergen.

Vertrauen schaffen und Heimat bewahren,
zu wissen, wo man hingehört und nicht,
dafür die eigene Nationalität bejahen,
wenn sie im Widerspruch zur Herkunft spricht.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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