Allgegenwärtig

Blick aus dem Fenster – Franz Skarbina (1849-1910)
So still in mir! 
Keine Gedanken, die bleiben,
sie treiben dahin, temporäre Gebilde,
ohne tieferen Sinn.

Ich kann sie nicht fassen
und verhindern ihr Gehen,
sie treiben im Kopf durch sinnende Gassen
und bleiben nicht stehen.

Will nach ihnen greifen,
doch tieferes Schweifen bringt keinen Gewinn.
Ein Schürfen nach Wertvollem,
schwer und gewichtig,
allemal richtig
und erfüllend im Sinn.

Es fehlt mir das Licht,
das im Strahlen verkündet:
„ICH BIN immer da.“,
dem Vertrauen ich schenke,
dessen Worte ich denke,
in der Stille, fürwahr.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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