Andachtsvolle Weihnachten

Vincenzo Irolli (1860-1949)
Weihnachtsfest, Zeit der Erinnerungen.
Früh lernten wir als Kinder diese Klänge,
wie schon die Alten hatten einst gesungen;
die Kirche war gefüllt bis in die ob’ren Ränge.

Das Orgelspiel klang feierlich und trug
den Ton der Flöten durch die Reihen.
Wir sangen Christ entgegen, frohgemut;
der Saal war ganz erfüllt von Glanz und Freuden.

Vor dem Altar sah ich die Englein schweben,
ich malte mir den Heiland, neu geboren.
Der Tag war mir ein himmlisches Erleben,
ich wurde aus dem Alltag fortgehoben.

Hell strahlend fiel herab der lichte Traum,
nahm mir die Sorgen fort und Nöte,
es streifte mich des Lichtgewandes Saum,
als wenn’s der ganzen Welt Erlösung böte.

Autor: Gisela

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15 Gedanken zu „Andachtsvolle Weihnachten“

    1. Wir müssen bedenken, dass seit den Tagen, in denen der Nazarener das Vaterunser gesprochen haben soll, viele Jahre ins Land gezogen sind. Der Mensch ist gewachsen und hat sich weiterentwickelt und weiß viel mehr über das Leben in seinen vielen Verästelungen. Der Nazarener drückte es nicht ganz in dieser Form aus, aber es war in die Sprache gekleidet, die auf die Menschen seiner Zeit zutraf.

      Alles, was vorausgegangen ist, ist Vorbereitung gewesen. So wie Johannes der Täufer den Weg für das Kommen des Nazareners geebnet hat, so haben die vergangenen Jahre den Weg für die kommenden Ereignisse geebnet, für eine größere Macht, die herabsteigen und mit den Menschen arbeiten wird.

      Das Wort „Christus“ bedeutet „der Gesalbte“, und es hat viele gegeben, die gesalbt wurden. Wenn man sich auf den Nazarener beziehst, dann sollte seine Haltung eine des Respekts vor einem Wesen sein, das kam, um den Weg geistig, psychisch und physisch zu zeigen, entsprechend der Zeit, in der er lebte. Aber dieses Wesen war nicht der Große Geist, und der Große Geist war nicht dieses Wesen. Wenn man die theologische Interpretation akzeptiert, dass es der Große Geist war, der physische Gestalt annahm, dann ist der ganze Wert des Lebens des Nazareners verloren und sinnlos.

          1. Liebe Gisela, Deine Antwort habe ich nicht erwartet. Wird uns doch von den Sachverwaltern, ihr Gott seit der Kindheit in uns eingetrichtert.

            Herzliche Grüsse
            Hans

          2. Ich bin kein Mitläufer irgendwelcher Kirchen, im Gegenteil. All diese Irrlehren lehne ich ab, denn sie stammen aus einer Zeit, die längst vergangen ist. Der Heilige Geist ist in uns und wirkt durch uns.

          3. Danke für Deine Antwort. Der heilige Geist, die Trinität, wurde von Männern erfunden, als ob die Frau, von ihren unbefleckten Gedanken, die Kinder gebären könnte. Der Geist, die Seele ist die Quelle, zum Bewusstsein, nicht nur der Männer.

            Liebe Grüsse
            Hans

  1. Das Gedicht vermittelt die Magie und die Gefühle der Weihnachtszeit aus der Kindheit. Es spiegelt die Schönheit von Weihnachtsliedern, Musik und Licht wider und erzeugt ein Gefühl der Freude, des Staunens und der spirituellen Erhebung, das den Alltag übersteigt.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

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