Gedichte und Poesie von Gisela Seidel über Gott und die Welt
Der Erlkönig
von Johann Wolfgang von Goethe
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?" "Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlkönig mit Kron und Schweif?" "Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir! Gar schöne Spiele spiel ich mit dir; Manch bunte Blumen sind an dem Strand; Meine Mutter hat manch gülden Gewand."
"Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was Erlenkönig mir leise verspricht?" "Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind; In dürren Blättern säuselt der Wind."
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn? Meine Töchter sollen dich warten schön; Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein."
"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düstern Ort?" "Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau: Es scheinen die alten Weiden so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt." "Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an! Erlkönig hat mir ein Leids getan!"
Dem Vater grauset's er reitet geschwind, Er hält in Armen das ächzende Kind, Erreicht den Hof mit Mühe und Not; In seinen Armen das Kind war tot.
Ich dachte dabei weniger an Kinder. Das Video selbst wirkt ja eher gruselig.
Doch wenn man vor allem auf diesen Gesang achtet und weniger auf das Sichtbare, ist es sehr bewegend, finde ich.
Es ist eine ganz ungewöhnliche Männerstimme, tief und weich und ganz hoch, und paßt so zum Inhalt des Gedichtes,
bringt uns Erwachsenen den Inhalt näher, finde ich. Aber zu nah muß es uns ja auch nicht kommen.
Das Goethe-Gedicht habe ich bereits in der Schule gelernt. Das Video ist eine Möglichkeit, es der heutigen Jugend zugänglich zu machen. Die Ballade ist mithilfe von KI musikalisch und filmisch umgesetzt worden, also künstlich.
Ein gruseliges und trauriges Gedicht, das Kindern gerne den Schlaf raubt. Vielleicht hat es bei Dir traumatische Erlebnisse gedanklich zurückgeholt. Liebe Grüße zu Dir!
Immer wieder eindrücklich, das Gedicht von Goethe – dazu das gruselige Video. So richtig zum Einstimmen auf eine dunkle Nacht. 😮😟👻 Ich liebe das Gruseln. Vielen Dank und ganz liebe Grüsse, Elisa
So kann man der Jugend alte Gedichte näherbringen. Der Erlkönig passt gut in diese herbstlich dunkle Zeit. Schön, dass Du hier warst. Liebe Grüße, Gisela
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„Gottes Bilderbuch“ ist wohl kein Buch sondern der Name für Ihren Blog?
Ja, das ist der Name meines Blogs: http://www.gottes-bilderbuch.de
Danke
Ich dachte dabei weniger an Kinder. Das Video selbst wirkt ja eher gruselig.
Doch wenn man vor allem auf diesen Gesang achtet und weniger auf das Sichtbare, ist es sehr bewegend, finde ich.
Ja, finde ich auch.
Es ist eine ganz ungewöhnliche Männerstimme, tief und weich und ganz hoch, und paßt so zum Inhalt des Gedichtes,
bringt uns Erwachsenen den Inhalt näher, finde ich. Aber zu nah muß es uns ja auch nicht kommen.
Das Goethe-Gedicht habe ich bereits in der Schule gelernt. Das Video ist eine Möglichkeit, es der heutigen Jugend zugänglich zu machen. Die Ballade ist mithilfe von KI musikalisch und filmisch umgesetzt worden, also künstlich.
Danke, also ist es keine echte Stimme.
Das Video, vor allem der Gesang, ist sehr bewegend.
Ja, das Video hat mich auch sehr angesprochen. So kann man Kindern alte Gedichte ’schmackhaft‘ machen. LG
Dieses Gedicht löst bei mir die selben Gefühle aus, wie damals vor 65 Jahren.
LG 😨
Ein gruseliges und trauriges Gedicht, das Kindern gerne den Schlaf raubt. Vielleicht hat es bei Dir traumatische Erlebnisse gedanklich zurückgeholt. Liebe Grüße zu Dir!
Immer wieder eindrücklich, das Gedicht von Goethe – dazu das gruselige Video. So richtig zum Einstimmen auf eine dunkle Nacht. 😮😟👻 Ich liebe das Gruseln. Vielen Dank und ganz liebe Grüsse, Elisa
So kann man der Jugend alte Gedichte näherbringen. Der Erlkönig passt gut in diese herbstlich dunkle Zeit. Schön, dass Du hier warst. Liebe Grüße, Gisela