Gefallen und erhoben

Bild von đŸ’ŒđŸŒžđŸŒ·Marion đŸŒ·đŸŒžđŸ’Œ Wellmann auf Pixabay
Ich hab gerufen und geschrien, 
Ă€ngstlich am Tor gerĂŒttelt,
in meinen Fantasien 
mein Schicksal abgeschĂŒttelt.

Doch hat es mich hineingezogen, 
ins ungewisse, nackte Leben, 
so unerbittlich, wie betrogen,
schloss sich das Eisentor mit Beben.

Ich wollt‘ nicht hier sein, einsam
und der KĂ€lte ausgesetzt. 
Gefallen bin ich – es war peinsam,
das ganze Leben, hier und jetzt.

Mein Weg, er wand sich aufwÀrts,
sturzbereit mein Schritt.
Vertrauen wuchs im Schmerz.
Nur noch ein kurzes StĂŒck! 

Der lange Weg zurĂŒck – nie mehr;
verschlossen bleibt das Tor.
Ein Dasein ohne Wiederkehr,
doch treibt mein Geist empor.

Er ist die Quelle meines Seins
in einer Lichtwelt, klar und rein.
Die Flut der KrÀfte, jetzt und einst,
werden FĂŒhrer alle Wesen sein. 

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

5 Gedanken zu „Gefallen und erhoben“

    1. Liebe Marie, ich freue mich immer, wenn es Dir gefĂ€llt. Wir mĂŒssen doch alle kĂ€mpfen, solange wir es können.
      Dir auch alles Gute mit herzlichen GrĂŒĂŸen zurĂŒck, Gisela

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