Hoffnungsvoll

Die Republik – Gerome Jean Leon (1824 – 1904)

Die Hoffnung setzt Vertrauen in das Leben.
Obwohl die Dunkelheit so manchen Tag verhüllt,
wird sie uns Lebensmut und Selbstvertrauen geben,
auch wenn oft langes Warten unsre Stunden füllt.

Und ist uns bang ums Herz und trüb die Sicht,
für Pläne, die wir tief im Herzen schmieden,
so sendet uns ein Leuchten neues Hoffnungslicht;
gelingt ein Plan, bringt es uns den erträumten Frieden.

Die Hoffnung ist die Flamme unsrer Lebenslichter,
ein Funke, der das Feuer in der Dunkelheit entfacht,
erfüllte Träume bringen strahlende Gesichter,
und es durchflutet heller Schein die finstre Nacht.

Oft will uns nicht gleich jeder Schritt gelingen,
dann straucheln wir und fallen hart zurück,
die ferne Zeit wird dann zum Guten bringen,
was einst zerstörte unser Missgeschick.

Autor: Gisela

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2 Gedanken zu „Hoffnungsvoll“

  1. Liebe Gisela,
    habe heute wieder einmal einen Anlauf genommen einen für mich passenden Sinn in deinem Gedicht zu finden. Vermutlich werden andere Leser ebenso denken. Es ist immer eine Auslegungssache.
    Es sagt mir: Gib die Hoffnung niemals auf – nicht jeder bekommt das was er sich erträumt, jedoch stets das was er zum Leben braucht. Aber die Zeit der Erfüllung bestimmt unser Schicksal und nicht unsere Wünsche.
    LG Lilo

    1. Liebe Lilo, es hat wie alles auf der Welt zwei Seiten. Hoffnung wird zunächst einmal jeder Mensch haben, auch wenn diese irgendwann vergehen wird. Dann wird man sich mit dem Schicksal abfinden müssen. Wie Du es schreibst. Hoffnung ist unter normalen Umständen wie ein Motor, eine Sehnsucht, die uns weiterbringen kann. Manchmal wird sie erfüllt…so Gott will.
      Liebe Grüße, Gisela

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