In Acht und Bann

Labyrinth in der Cathédrale Notre-Dame de Chartres

Wo sonst Motoren dröhnen, war es still.
Gespenstisch ging die Ruhe durch die Nacht.

Der Nachtwind rauschte, ein Gefühl
von beinah ausgestorben, dichtgemacht.

Fast war es so, wie früher, autolos.
Das Fenster war gekippt, die Katze schlief.

Der dunkle Himmel spannte sternenlos
über dem Traumgeschehen, flüchtig, tief.

Es schien, als hält die Welt den Atem an,
als Zeichen für die schicksalhafte Zeit.

Ein Unsichtbarer legt in Acht und Bann,
was vormals Kirche tat, mit großem Leid.

Einst Strafe, höchster Reichserlass,
für vogelfrei erklärte Kreatur.

Was man nicht sehen kann, wird nicht gefasst!
Wir hemmen nur ein wenig seine Spur.

Ob es uns findet? Groß das Labyrinth.
Ich danke Gott und meiner Zuversicht:

Es wird kein Ende sein, Neues beginnt!
In jedem Chaos brennt ein Hoffnungslicht.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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