
Henry Raeburn oder Henri-Pierre Danloux zugeschrieben, 1790er Jahre
Verbotene Linien überschreiten
und sich auf dünnem Eis bewegen,
voll Zuversicht die Arme weiten,
als Schirm, der schützt, darüberlegen.
Einbruch bei jedem Schritt erwarten,
beim Knistern jenes Untergrunds;
porös ist er, der Lebensgarten,
man fühlt sich sicher, doch man plumpst.
Man taucht hinab in die Kontraste,
fühlt sich ertappt im Gegensatz,
nur lieben wollte man und hasste
das, was der Seele gar nicht passt.
Oft sieht man Gutes, doch den Mangel
an Gutem sieht man oft zu spät;
Geschicklichkeit ist Teil des Angelns,
dem Fischer, der am Wasser steht.
Er fischt in Vielfalt von Erfahrung,
denn das ist wahrer Lebenszweck.
Man übt durch manche Offenbarung
Sünde, Gewalt und andern Dreck.
Man geht daraus gestärkt hervor,
aus diesem Unvollkommensein.
Doch kommt schon bald ein andrer Tor,
bricht wieder in die Eisbahn ein.
Ein tiefgründiges Gedicht, das über das Risiko des Lebens, der Liebe und des Lernens durch Stürze reflektiert und zeigt, wie uns Erfahrung – selbst in der Zerbrechlichkeit – letztendlich stärkt.
Ja, das Leben ist lernen, dienen und letztendlich daran wachsen. Danke für Deinen Kommentar. 💚
Ganz genau, jede Erfahrung lehrt uns, lädt uns ein, besser zu dienen, und hilft uns zu wachsen. Danke für diesen wertvollen Gedanken. 💚🤗🫂
👼🏻🪽💕