Der All-Eine

Keltischer Knoten – Quelle: Pinterest

Du löst die Knoten, entwirrst das Verflechten,
vollziehst das Naturgesetz zum stets Gerechten,
malst Bilder aus farbigen Schicksalsfäden,
die der Menschheit mit auf den Weg gegeben.

Solange wir träumen, sind wir die Geführten,
als Körper und Sinne die Freiheit spürten;
doch in all unseren tiefsten Daseinsträumen
entwachsen wir langsam den Erdenräumen.
Wir halten die Fäden in eigenen Händen,
die schicksalhaft sich zum Richtigen wenden.

Schau näher hin, sind es wirklich Deine?
Hinter dem, was du tust, steht doch stets der All-Eine!

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

6 Kommentare zu „Der All-Eine“

  1. „Der keltische Koten“ ist schon lange bei uns bekannt und wurde im Teppichklopfer verwendet.
    Die Flechter könnten bei ihrer mühsamen Arbeit damit zugleich ihr Schicksal lösen, wenn sie liebevolle Gedanken für die Klopfer hineinflochten, denke ich mir. Wenn sie aber mahnende Gedanken hineinflochten, nun gut, dann bekamen sie damit vielleicht auch selbst ein paar Schläge auf den Popo. 🥱🫣🫩🤥

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