Die ewig Gestrigen

Aus „Wallensteins Tod“ von Friedrich von Schiller:

Nicht was lebendig, kraftvoll sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare.

Das ganz Gemeine ist’s, das ewig Gestrige, was immer war und immer wiederkehrt, und morgen gilt, weil’s heute hat gegolten!

Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, und die Gewohnheit nennt er seine Amme.


Nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede!



Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

4 Gedanken zu „Die ewig Gestrigen“

  1. Liebe Gisela,
    das Wochenende ist nun schon vorüber und wir steuern auf das Nächste zu. Der Film zeigt das damalige Geschehen genauso wie ich es von Freunden geschildert bekommen habe. Wer das Glück und das nötige Geld hatte, der konnte sich per Schiff in Sicherheit bringen. Dabei wurden jedoch auch Familien getrennt und sahen sich niemals wieder.
    All zu gut erinnere ich mich an die Suchaufrufe im Radio. Das Rote Kreuz war sehr bemüht die Menschen wieder zusammen zu führen. Nun wiederholt sich dieses ganze Drama wieder. Es scheint mir wie ein nie endender Kreislauf zu sein. Nur habe ich den Sinn bei der Sache nicht ergründen können. Außer das die Reichen den Hals scheinbar nicht vollbekommen. Die vergessen dabei, mitnehmen können sie Später auch nichts von ihrem Reichtum.
    Täglich sehe ich nur das unendliche Leid, ein Leid das ich selber erleben musste.
    Ich glaube fest daran, es gibt nur einen Gott, aber er hat viele Namen. Also frage ich mich nach dem WARUM.
    Liebe Gisela dieser Beitrag war wie ein Aufrütteln und ich hoffe es dass ihn viele Menschen lesen und die Botschaft die dahinter steht weiter verbreiten.
    Alles Gute für dich!
    Viele liebe Grüße, Lilo

    1. Liebe Lilo,

      Grausamkeiten der Menschheit gab es schon immer, auch Völkerwanderungen. Wenn wir weiterhin in Spaßgesellschaft und Wohlstand leben, auf Kosten der armen Weltbevölkerung, setzt sich diese Völkerwanderung weiter fort. Wir müssen plötzlich das Elektroauto produzieren und Kinderarbeit in Afrika liefert das Lithium dafür. https://www.welt.de/wirtschaft/article196797049/Kobalt-Abbau-Bundesregierung-kann-Kinderarbeit-fuer-Elektroautos-nicht-ausschliessen.html
      Wir essen Schokolade kiloweise und verschleppte afrikanische Kinder müssen auf den Kakaoplantagen arbeiten. Was erwarten wir? Das ist von Menschen gemachte Armut. Gott hat damit gar nichts zu tun. In allen Religionen wird ihm dieses Tun gut und gerne zugeschoben. Opfer für unseren Wohlstand? Wir machen das solange, bis wir verstanden haben, was wir da tun. Alle reichen Länder werden einst arm sein. Das war schon immer so.
      Schlimm ist, wenn die Menschen verstanden haben, was sie da machen und es trotzdem tun.

      Danke für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüße, Gisela

  2. Liebe Gisela, was für ein zu Herzen gehendes Video! Danke Dir vielmals, dass Du mir Jerusalem auf so feine Art ins Gedächtnis zurückgebracht hast. Ich habe Worte und Melodie mit Gänsehaut gehört. Ich umarme Dich und wünsche Dir ein sonniges Wochenende. Liebe Grüsse, Elisa 💙💙

    1. Elisa, ich habe ähnlich empfunden, wie Du. Die Musik geht wirklich zu Herzen.
      Die Sonne kommt gewiss am Wochenende. Ich wünsche Dir eine gute Zeit und grüße ganz lieb.

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