Großes Abenteuer

Bild von Fábio Almeida de Oliveira Adônes auf Pixabay
Ein großes Abenteuer, 
das geistig stark und rein,
ist der Beginn der Reise;
du gehst den Weg allein.

Des Großen Geistes Wille
trägst du in deiner Brust.
Du musst in aller Stille,
Ihn rufen, ganz bewusst.

Wird dich auf Händen tragen,
gewaltig, kühn und weise;
ist dir in allen Fragen
die Antwort deiner Reise.

So groß in Seiner Fülle,
die Er dir reicht, mit Milde;
ist keine leere Hülle,
kein Religionsgebilde.

Die Schönheit Seines Glanzes,
die Würde, die Ihn adelt;
als ungeteiltes Ganzes,
das frei von Lob und Tadel.

Den Ausdruck Seines Geistes
in unser Leben bringen,
wird der Erfüllung freieste
Entscheidung und gelingen.

Spirituell erhaben,
verbunden mit den Sphären,
die Angst der Welt begraben,
die Hölle auf ihr wehren.

Das ist es, was das irdische Leben sein sollte, aber das ist es nicht. Materialismus herrscht vor, Egoismus dominiert, Gier ist am Ruder, nicht Dienst, nicht Zusammenarbeit, nicht der Wunsch aufzusteigen, nicht der Wunsch zu helfen.

Autor: Gisela

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9 Gedanken zu „Großes Abenteuer“

    1. Lieber Rolf, heute morgen hatte ich das Gefühl, dass ich das Gedicht schreiben muss. Wenn es Dich berührt, freue ich mich. Vielen Dank! Herzliche Grüße, Gisela 👋

  1. Liebe Gisela, es ist so, wie Du es geschrieben hast, es ist aber dennoch heute in manchem Menschenherzen anders. So sollen wir unverdrossen uns in unserem Herzen, und dann nach aussen weiterbemühen, Liebe und Hilfe verschenken, Wege aufzeigen, erklären… Die Masse freilich mag es nicht hören… Die Begegnung aber ist immer mit einem Einzelnen, und dieser kann erreicht werden, so er es nicht selber komplett ablehnt… „Not lehrt beten..“ , der altbekannte Spruch trägt wahres in sich, – so wird die Not sich steigern, um die Menschen im Inneren aufzuwecken… Dir alles Gute und Danke für die unermüdlichen Veröffentlichungen!

    1. Liebe Seele, ja, natürlich dürfen wir unsere Erkenntnis nicht ‚unter den Scheffel stellen‘. Ich bemühe mich in meinen Gedichten und Romanen, sie weiterzugeben. Es gibt viele Erlebnisse, die mich an Menschen zweifeln lassen, die sich gegen mich persönlich richteten, weil ich anderer Auffassung war als sie. Ich will gewiss niemandem hier auf Erden den Spaß verderben. Jeder muss selbst entscheiden, was er tut. Missionieren liegt mir fern. Ich werde immer hilfsbereit sein, auch wenn andere die Not der Mitmenschen nicht sehen wollen. Die Masse mag es nicht hören, da muss ich Dir rechtgeben. Der Große Geist ist allwissend. Deshalb braucht es kein Gebet. Er weiß immer was uns fehlt. Wenn es der eigenen Seele guttut, wende ich mich an ihn, wie in einem Gespräch vom Kind zum Erzeuger. Alles Liebe Dir und eine schöne Zeit, Gisela 👼🙏

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