Die bösen Geister

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Kriege wird es immer geben,
jedes Land trägt seine Schuld,
Grund sind Willkür und das Streben
nach der Macht erkämpften Huld.

Durch die vielen, die gegangen,
ausgeblutet, liegt das Land;
noch im Wahn der Zeit gefangen,
schwebt der Toten Geisterwand.

Mächtig ist die Hand des Siegers,
ohne Mitleid und Gefühle;
Todesschatten jedes Kriegers,
im Gesicht die Leichenkühle.

Denkt das Volk im Angstgewimmel,
licht und dunkel, wie die Welle,
geht‘s hinauf bis in den Himmel
und hinab bis in die Hölle.

Liegt die Welt in düstrer Trauer,
bluten Seelen, Körper, Herzen;
tropft ein sachter Tränenschauer
durch die Trübsal aller Schmerzen.

Niemand kann den Teufel hindern,
thront er auf dem Goldberg oben,
war’s unmöglich, Leid zu lindern,
wo die bösen Geister toben.

Nur des Schicksals leises Walten,
spielt das Spiel von Tod und Leben.
Mensch wird Harmonien spalten,
Gut und Böse sich erheben.

Wiedergänger – seht sie gehen,
hört ihr leises Wehe-Klagen!
Doch die Welt kann's nicht verstehen.
Schwarze Nacht: – Wann wird es tagen?
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