Neue Wege

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Ein Labyrinth gleicht unserem Leben,
von Hindernissen oft gefüllt,
als ob es keinen Ausweg gäbe,
stehen wir vor der Barrieren Bild.
 
Wir rennen an gegen die Steine,
die sich in unseren Alltag legen,
sind mutlos, wenn die müden Beine
nicht Schritt halten auf unseren Wegen.
 
Nach langen Märschen ohne Ziel
müssen wir oftmals eingestehn,
dass wir in unserem Lebensspiel
uns manchmal nur im Kreise drehn.
 
Wir irren durch den Lebensgarten,
wie durch ein Dunkel ohne Licht;
sehn nicht die Wunder, die dort warten,
und neue Wege gehn wir nicht.
 
Es gilt, das Alte aufzugeben,
will man das Bessere ergründen;
mit Gottvertrau‘n wird man im Leben
auch seinen Seelenfrieden finden.

Frösche küssen

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Ob große oder kleine Fische,
so war doch stets ein Frosch dabei,
schwamm dort possierlich in der Mitte,
schien mehr als nur der Einheitsbrei. 

Er schillerte in schönsten Farben,
und quakte, wie die Geigen weinen;
wollte den Prinz im Märchen küssen,
doch war sein Nähern nur ein Schleimen.

Die Hindernisse meines Lebens 
war’n krötenreich und märchenfern;
so sehr ich sie umgehen wollte -
zum Sprung bereit, ihr Wesenskern.

Der Junge auf dem weißen Pferd,
er kommt nicht mehr, das ist gewiss.
Die Frösche sind davongehüpft –
vor einer Frau mit Storchgebiss.