Traumwelten

Hieronymus Bosch (1450-1516)

Die kurze Nacht verging,
es blieben dunkle Stunden,
Träume, die nicht verwunden,
sind immer noch im Sinn.

Es blutete aus Narben,
verdrängt ist all das Schöne,
und all die lichten Töne,
die mit den Wünschen starben.

Sie säuselten wie Stimmen
und sangen still: „Vergebens!“,
die Losung meines Lebens,
trostlos war ihr Verglimmen.

Die Hoffnungen ertranken
im Blute meines Herzen.
Trug Tränen meines Schmerzes
in meine Taggedanken.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

5 Gedanken zu „Traumwelten“

  1. Bonjour, cher Bernard. La tempête commence à s’apaiser. Elle a été plus violente sur les côtes françaises qu’ici. Nous nous réjouissons de passer des moments agréables à la maison. J’espère que tu vas bien et que ta vie est agréable. Amour et salutations cordiales, Gisela.

    1. Guten Morgen, lieber Reiner. Schon wieder ein Katzentraum. Schon wieder lag eine meiner Katzen auf der Außenfensterbank im 20. Stock. Diesmal ist sie zum Glück nicht abgestürzt, wie schon einmal. Ich habe sie vorsichtshalber in die Wohnung genommen und das Fenster geschlossen. Aber ich sehe den Traum als Warnung und bin auf der Hut.
      Lass uns den Sturm gut überstehen! Trotzdem einen schönen Tag und liebe Grüße, Gisela

        1. Ja, vielleicht liegt es an den schrecklichen Nachrichten dieser Zeitqualität.
          Das geöffnete Fenster im Traum ist der Blick ins Weite. Zur Sicherheit bleibt es heute zu. Lass uns schöne Bilder schauen! 🍂🍁🎃

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