Von oben herab

Sulamith Wülfing (1901-1989)

Die fernen Himmel singen ein Lied von uns’rer Welt
und alle Zauber schwingen herab vom Himmelszelt.

Trägt Harmonie und Segen, kosmisch und ohne Zeit,
macht Irdisches durch Klänge für Künftiges bereit.

Die Töne rieseln leise und fliegen mit dem Wind,
wo jeder voller Anmut uns Linderungen bringt.

Trägt Liebe, Kraft und Freude in unser müdes Herz,
lässt kalte Herzen fühlen, ein Lauschen, himmelwärts.

Wenn Menschenwerk vernichtet auf Nimmerwiederbringen,
ist unentdeckter Klang ein ständiges Besinnen,

ist stetiges Erinnern an Fehler, falsches Handeln;
will sich vom Unbewussten bald zum Bewussten wandeln.

Die Harmonie der Stimmen im Moll- und Dur-Gesang,
ein überirdisch‘ Klingen, ein wahrer Himmelsklang.

Bringt Ursprung meiner Quelle, erinnernd, greifend nah,
ein ständig Neubeginnen, ewig erneuernd, immer da.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Gedanken zu „Von oben herab“

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