Wie schön blüht uns der Maien

Wie schön blüht uns der Maien,
der Sommer fährt dahin.
Mir ist ein schön Jungfräulein
gefallen in meinen Sinn.
Bei ihr da wär mir wohl,
wenn ich nur an sie denke;
mein Herz ist freudenvoll.

Bei ihr, da wär ich gerne,
bei ihr, da wär mir‘s wohl.
Sie ist mein Augensterne,
strahlt mir ins Herz so voll.
Sie hat ein roten Mund,
sollt ich sie darauf küssen,
mein Herz würd mir gesund.

Wollt Gott, ich fänd im Garten,
drei Rosen auf einem Zweig,
ich wollte auf sie warten,
ein Zeichen wär mir´s gleich.
Das Morgenrot ist weit,
es streut schon seine Rosen.
Ade, mein schöne Maid!

Liebeslied aus dem 16./17. Jahrhundert. Text nach einem Gedicht von Georg Forster (1510-1568). Neu vertont von der deutschen Gruppe „Zupfgeigenhansel“ in den 1980er Jahren.

Autor: Gisela

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2 Kommentare zu „Wie schön blüht uns der Maien“

  1. Am Feiertag hat der Ralf einen Ausflug mit mir gemacht. Ich wusste bis zuletzt nicht, wo es hinging, dabei waren wir nur 5 Kilometer von unserem zuhause entfernt. Goldgelbe Rapsfelder, lilafarbener Flieder und prächtig blühende Bäume habe ich bestaunt. Auf einen Hochsitz bin ich geklettert um alles von oben sehen zu können. Es war sooo schön anzusehen. Ein Kohlweißling setzte sich auf meine Schulter. Meine Mama erzählt gerne, dass sie und ihre Geschwister zur Konfirmation ein Sträußchen Maiglöckchen bekamen. Einfach schön, der Mai.

    1. Oberflächliche Menschen sehen die Wunder nicht, die uns gegeben wurden. Freuen wir uns weiterhin an den Geschenken der Natur, liebe Steph. Danke für Deinen Kommentar und viele Grüße, Gisela

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