Zuflucht

Caspar David Friedrich – 1774 – 1840

Ich seh’ ein fernes Schimmern
am klaren Firmament,
das wie ein Hitze-Flimmern,
so sehnsuchtsvoll entbrennt.
 
Nach weiten Ozeanen,
nach bergesweißen Gipfeln,
nach langen Promenaden
und grünen Tannenwipfeln.
 
Nach unbefleckten Ecken,
fern von der Welten Nöte,
will sich die Seele strecken.
Ein Ort, der Zuflucht böte,
 
von weltlich lauter Plage,
geschützt vom Lärm der Zeit.
Wo Gott die dunklen Tage
mit Regenbogen weiht.
 
Will bunte Brücken bauen,
an einen Ort – so weit,
lässt uns verzaubert schauen,
den Platz der Ewigkeit.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

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