In einem kühlen Grunde

Text: Joseph von Eichendorff  (1788-1857)

Melodie: nach Johann Friedrich Glück (1793-1840

In einem kühlen Grunde,
da geht ein Mühlenrad.
Mein Liebchen ist verschwunden,
das dort gewohnet hat.

Sie hat mir Treu‘ versprochen,
gab mir ein‘ Ring dabei,
sie hat die Treu‘ gebrochen,
das Ringlein sprang entzwei.

Ich möcht‘ als Spielmann reisen
wohl in die Welt hinaus
und singen meine Weisen
und geh‘ von Haus zu Haus.

Ich möcht‘ als Reiter fliegen
wohl in die blut’ge Schlacht,
um stille Feuer liegen
im Feld bei dunkler Nacht.

Hör‘ ich das Mühlrad gehen,
ich weiß nicht, was ich will;
ich möcht‘ am Liebsten sterben,
da wär’s auf einmal still.
 

Autor: Gisela

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4 Gedanken zu „In einem kühlen Grunde“

  1. Moin Gisela
    Habe es heute (eben) wieder versucht, bekomme aber dennoch die Nachricht, dass das Abonnement nicht aktualisiert werden kann…
    Kann auch was mit den Neuerungen bei WP zu tun haben… bleibe aber am Ball!
    Ich wünsche dir noch schone Feiertage.
    LG

    1. Danke, Rolf,
      ich hatte gerade eine Email über Dein Abonnement bekommen. Ich hoffe, ich habe mich nicht zu früh gefreut.
      Warten wir ab, ob meine nächste Veröffentlichung bei Dir angekündigt wird.

      Liebe Grüße und schöne Pfingsttage wünscht Gisela

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