Alpträume

Bild: Karin M.

Ängste, die ins Zimmer gleiten,
unvernehmbar still und leis,
Leiten dich durch Dunkelheiten,
auf ein düstres Nebengleis.

Fern vom täglichen Getöse,
angebunden an das Leid,
schaun, dass sich kein Faden löse,
aus dem Angst verwob‘nen Kleid.

Zerren deinem Gottvertrauen
manchen Zweifel aus der Krone.
Halten dich in ihren Klauen,
Lebensfreude wird zum Hohne.

Fehlerhaft das Pentagramm,
wenn der Dämon nicht mehr weicht.
Schlaflos sind die Nächte lang.
Schau, wie Nosferatu schleicht!

Geifernd schwebt er durch die Fenster,
hört dein angstvolles Erflehen.
Ach, es sind doch nur Gespenster!
Schau, wie die Gardinen wehen!

War doch nur ein böser Traum.
Weinend bist du aufgewacht.
Wiederkommen wird er kaum –
bald schon kommt die neue Nacht!

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Gedanken zu „Alpträume“

  1. Liebe Gisela,

    es heisst ja völlig zu Recht: von GUTEN Mächten wunderbar geborgen…

    .. das bedeutet, es ist von wesentlicher Bedeutung, welchen Mächten wir uns zuwenden.
    Wenden wir uns dem Pentagram und Nosferatu zu, so erscheinen der Seele eben keine guten Mächte, sondern Dämonen.
    Deswegen heisst es im Leben immer wieder: umkehren!

    Wenden wir uns also den Lichtkräften zu, demjenigen, bei dem unser Herz sich ÖFFNET und nicht sich voller Angst zusammenzieht!

    Ein schönes, freudvolles und friedliches Wochenende wünscht Dir

    Heinrich Andreas!

    1. Lieber Heinrich Andreas, das Böse ist in jedem von uns. Wir müssen darauf achten, es nicht in unser Leben zu lassen. Es existiert nur, wenn wir es wollen. Unsere Alpträume haben manchmal die Macht Hinweis auf etwas im Wachzustand zu sein, das wir bisher nicht beachtet haben. Vielleicht haben wir auch nur zu viel fern gesehen?
      Wir sollten uns generell dem Guten im Leben öffnen. Das hilft über so manche Angst hinweg.

      Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende! Liebe Grüße von Gisela

Schreibe eine Antwort zu Heinrich Andreas Zimmermann Antwort abbrechen