Beginn und Ende

Hans Andersen Brendekilde (1857-1942)

Die Woche beginnen mit sanften Klängen,
die, wie Blumenwiesen auf grünen Hängen,
die duftigen Bilder und Töne uns zeigen,
die, wie wallende Nebel aus den Mooren steigen,

Mit freudiger Achtung den Tag beginnen,
ihn heilig machen, wie ein himmlisches Schwingen.
Und liebend empfangen die Sonne am Morgen,
die Stunden betrachten in Glück oder Sorgen.

Die Bläue des Himmels als Geschenk erachten;
auch im Alter den Körper als solches betrachten.
Mit goldener Flamme einst himmelan fliegen,
um schweigend in den Armen des Schöpfers zu liegen.

Autor: Gisela

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2 Gedanken zu „Beginn und Ende“

  1. Liebe Gisela,

    ein sehr schönes Gedicht – Beginn und Ende.

    Ich bin mir nicht sicher – weil auch noch der Name Hans Andersen dort steht (neben dem Namen des Malers?), ob es jetzt von Dir ist.

    Für eine Antwort wäre ich Dir dankbar.

    Liebe Grüße,

    Angela

    1. Liebe Angela,
      ich freue mich über Dein Interesse an meinem Gedicht. Der Name des dänischen Malers ist „Hans Andersen Brendekilde“.

      Herzliche Grüße

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