
„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!“,
hieß es einst in Kinderjahren,
als zu uns, aus fernen Ländern,
fremde Menschen zu uns kamen.
Italiener, die uns halfen,
neuen Wohlstand zu erwerben,
den wir einst im Krieg verloren,
durch die eigenen braunen Schergen.
Viele folgten noch, auch andere,
die uns fremd und bös erschienen;
schwarze Haare, anderer Glaube.
Glaubten wir doch an Doktrinen,
eine Sammlung von Geschichten,
theologisch und abstrakt,
die einst abgehobene Priester
jahrelang uns beigebracht.
Einfach ist der Wahrheit Mitte
in den meisten Religionen,
als sie noch gelehrt von Kräften,
die noch geistig in uns wohnen.
Von der großen Kraft beseelt,
inspiriert in alten Tagen,
alle Menschen seien gleich,
dieses Band des Geistes tragen.
Etwas bringt uns zueinander,
denn was gleich in uns, vereint.
Sonne scheint auf alle Menschen,
einerlei ist’s, wem sie scheint.
Wäre ich eine Missionarin, würde ich meine Aufgabe immer in zwei Richtungen sehen. Die eine ist rein destruktiv und die andere konstruktiv. Erstens, all das Unkraut zu vernichten, das die menschliche Seele schon zu lange erstickt hat: das Unkraut der Falschheit, das von den Kirchen gefördert wird; all die unsinnigen, abstoßenden und manchmal blasphemischen Lehren, die im Namen der Religion angeboten werden. All das muss ausgerottet werden, denn es verhindert, dass das Leben gelebt wird, wie es sollte. Das ist der zerstörerische Teil. Der konstruktive Teil besteht darin, Wissen anzubieten und zu zeigen, wie vernünftig, wie einfach, wie schön und wie wahr es für alle ist, die bereit sind, es zu empfangen. Die beiden Aufgaben gehen Hand in Hand.
Es gibt viele Menschen, die jede Kritik an der Falschheit ablehnen und deren wahres Gesicht nicht erkennen. Was soll ich dazu sagen?! Was ist der Ostersegen eines Papstes gegen den Segen Gottes, der aus unserem Herzen kommt? Jeder muss selbst ‚erleuchtet‘ werden.
In unseren Adern fließt das gleiche Blut, in jedem von uns steckt der gleiche Geist. Der große Geist hat uns alle zu Mitgliedern einer einzigen Familie gemacht.
Kinder lassen sich von der Meinung Erwachsener manipulieren. Sie erkennen nicht die zugrunde liegende Einheit. Ich habe mich als Kind darüber gewundert, dass mir mein Vater den Umgang mit einem italienischen Mädchen verbat. Ich war fasziniert von ihren wunderbaren langen, schwarzen Haaren, die sie zu einem Zopf gebunden trug. Meine Eltern lehnten alle Ausländer ab.
Die müssen daran erinnert werden, dass es keinen wahren Fortschritt gibt, bis diese geistigen Realitäten ihren Platz in allen weltlichen Systemen einnehmen.