Traumgespinst

Alleine, mit Engeln gehen,
sich selbst im Traume sehen,
in fremden Sphären finden,
sekundenlang verbinden,

im Bild das längst vergangen,
Ängste von früher fangen,
auf einst Geliebte schauen,
Luftschlösser, die gebauten,

„Es ist vorbei!“ zu wissen,
der letzte Blick ein Müssen,
ohne Gefühl und Triebe,
verlassenes Bild der Liebe.

In alten Häusern leben,
wie durch die Räume schweben,
durch fremde Gassen eilen,
ganz schwerelos verweilen.

In Städten groß und schön,
nicht endend Stufen sehen,
vorbei an Menschenmassen,
die mich nicht sehen und fassen.

Nach Hause, will nach Hause!
Ein Suchen ohne Pause;
ein Fahren, Laufen, Warten
im Traum-Gedanken-Garten.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

2 Gedanken zu „Traumgespinst“

  1. Liebe Gisela,
    mit deinem Gedicht hast du einen kleinen Teil meiner Träume beschrieben. Mit Sicherheit haben viele Menschen derartige Träume. Eben einen Traum-Gedanken-Garten! Bestückt ist er mit edlen Pflanzen, jedoch ebenso mit Wildpflanzen, mehr unter der Bezeichnung Unkraut bekannt. Auf die Wilden Pflanzen würde bestimmt jeder liebend gerne verzichten. Gehören sie aber doch zu unserem Leben und lassen sich nicht verdrängen.
    Mich begeistern am meisten Zukunftsträume, vorausgesetzt die Zukunft gestaltet sich harmonisch.
    Hab heute einen schönen Sonntag mit viel Sonnenschein. ☼
    Lieben Gruß Lilo

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