Windgötter

Sandro Botticelli (1445-1510) – Die Geburt der Venus

In Windeseile hingerafft,
was Menschenhand mit Müh gemacht,
dem Dasein abgerungen;
er bläst mit wilden Zungen.

Die physikalisch dichten Kräfte,
entblößen wirbelnd ihre Mächte,
zerstören Weltengärten –
Äolus und Gefährten.

Was Energie zu Boden drückt,
macht aus dem sommergrünen Glück
verwelkte Endlichkeiten,
wie bald die Sommerzeiten.

Begrenztheit ist das Los der Welt,
der Wind, er weht, wie’s ihm gefällt,
wird niemals eingeengter,
ist ein von Gott Gelenkter.

Autor: Gisela

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2 Gedanken zu „Windgötter“

    1. Da hast du recht, liebe Lilo. Aber die Menschen versuchen das immer wieder. Sie machen die Erde kaputt und fliegen in den Weltraum. Wozu, frage ich mich. Werden sie es dort besser machen? LG Gisela

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