Nestwärme

Quelle: Pinterest
Eingekuschelt in Gedanken,
schläft meist sanft das Menschenkind,
wenn des Schlafes zarte Ranken
winden sich im Traumgespinst.

Friedlich liegt es, lichtumfangen,
weich, wie schwebend ist sein Ruhen.
Keine Härte, kein Verlangen,
niemand mahnt es für sein Tun.

Und die Zeit geht auf die Reise,
friedlich klingt der Schlussakkord,
nur die Weltenuhr tickt leise,
tief noch in der Traumwelt fort.