Schmetterling

In milder Frühlingsmitte bist du sanft erwacht,
um nun den trocknen, altversponn’nen Haufen,
 
mit einer ungeheuren Wandlungskraft
metamorphosisch zu durchlaufen.
 
Zeigst uns die Augen der Natur
auf deiner Flügel-Rückenpracht,
 
fliegst über Blumenwiesen nur,
so leuchtend bunt und  flatterhaft.
 
In deiner Welt im Wiesengrund,
wird warm bestrahlt dein Leben,
 
zeigst du uns in so mancher Stund’
dein flüchtig Sonnenstreben.