Wieder ein Katzentraum

Vor ca. drei Wochen berichtete ich meiner Freundin über meinen Traum, der mich wieder mal sehr beschäftigte. Es war ein Traum von einer fremden Katze, die krank war und mit vereiterten Augen umherirrte.

Der Traum erschreckte mich. Wenn ich von Katzen träume, passiert etwas Unschönes, meist bedeutet es Krankheit. Also konnte ich mich schon mal darauf einstellen. Aber kann man dieser Warnung entfliehen oder vorbeugen? Nein, natürlich kann man seinem Schicksal nicht entkommen. Alles soll wohl so sein.

Einige Tage später bekam ich einen Hexenschuss. Er ist immer noch da, wenn auch abgeschwächt. Aber es dauert. Eigentlich darf ich kein Diclofenac einnehmen. Tat ich zunächst auch nicht, obwohl ich kaum schlafen konnte.

Dann kam die zweite Krankheit (beide Katzen-Augen im Traum). Ich lag vor allen Dingen unbewegt auf ein und derselben Seite. Das hat meinem Lipom nicht gefallen, das ich schon jahrelang hatte. Es hat sich auf dem Schulterblatt entzündet und vereiterte ständig mehr. Jetzt kam ich ohne Medikamente nicht mehr zurecht. Aber ich reduzierte sie auf eine Tablette am Tag. Ein Besuch beim Hautarzt stand an, vor dem ich mich fürchtete, denn ich wusste schon, Frau Doktor wird die Entzündung aufschneiden. Mit einer mäßigen Vereisung habe ich das gestern hinter mich gebracht. Ich war fertig und habe wohl die Praxis zusammengeschrien vor Schmerz. Jetzt muss ich täglich zum Verbandswechsel, dann Antibiotika und schließlich die operative Entfernung. Ich ‚freu‘ mich! Das Jahr ist noch nicht um und schon wieder ein Wehwehchen.

Zum ersten Mal seit langem hatte ich vor dem Arztbesuch gependelt. Ich bitte die guten Geister um Antwort und Hilfe. Manchmal bekomme ich nur ein ‚Vielleicht‘. Dann schwingt das Pendel hin und her. Oft hängt es erstarrt in der Mitte, wenn ich nicht fragen soll. Diesmal war es anders. Ich wollte wissen, ob ich unbesorgt sein kann. Da ich mit der Buchstabentafel pendle, bekam ich diese Antwort: „Ich werde geistig mitkommen, Patrick.“

Die Botschaft meines Sohnes hat mir gutgetan.

Gleich fahre ich wieder zur Praxis. Eine ähnliche Prozedur wie gestern. Das sind Tage zum Davonlaufen.

Autor: Gisela

Bitte auf meiner Seite "Über mich" nachlesen.

17 Gedanken zu „Wieder ein Katzentraum“

  1. Die Vorbereitung durch den Traum deutet irgendwie auf eine liebevolle Begleitung hin, und auch vielleicht irgendeine Lernmöglichkeit…. ? Wie gut dass Sie Ihren Sohn in der Nähe wissen.
    Alles Liebe, es wird alles gut 💛

  2. Liebe Gisela, ich möchte mich von dir persönlich verabschieden. Deinen schonen Blog werde ich nicht mehr besuchen, denn ich möchte einer bestimmten Person nicht mehr begegnen. Ich wünsche dir für dein weiteres Leben nur das ALLERBESTE – mögen sich deine kleinen, oder auch großen Wünsche erfüllen. Gesundheit, Zufriedenheit und auch Zuversicht sollen dich auf deinen weiteren Weg begleiten. Ich werde dich in mein tägliches Gebet einschließen. Dir habe ich erzählt wie ich zur Kirche stehe, aber du hast sie mir wieder etwas näher gebracht. Vielen Dank dafür.
    Liebe Gisela ich habe in meinem Leben schon so viel hergeben müssen, dann werde ich DAS auch noch schaffen. Vermutlich habe ich nach den Sternen gegriffen – das war dann mein Fehler. Diese Sterne waren sicherlich nicht für mich bestimmt.
    In Gedanken drücke ich dich und mache es gut.
    Ich erwarte keine weitere Antwort von dir.
    Es grüßt dich ganz herzlich, Lilo.

    1. Es machte mir Mühe, Deinen Kommentar zu liken, denn ich bin erschrocken. Verstehen tue ich es nicht, aber es ist Deine Entscheidung. Habe ich es richtig verstanden: Nur, weil eine andere Person hin und wieder auf meinen Seiten ist und Du das Bildchen sehen musst, ziehst Du Dich zurück. Du begegnest doch nur dem Bild und nicht ihm/ihr persönlich. Ich kann Dir nur immer wieder sagen, wie leid es mir tut, dass Du nicht wieder auf meine Seite kommen willst. Ich muss das jetzt erst mal innerlich verarbeiten.
      Ich umarme Dich in Gedanken und wünsche Dir nur das Beste. Liebe Grüße, Gisela

      1. Liebe Gisela, das hat nichts mit dem Avatarbild zu tun, sondern mit dem was mir diese Person auf eine ganz simple Frage geantwortet hat. Ich bin kein Kleinkind mehr. Früher wäre ich ganz anders damit umgegangen. Um die Sache nicht aus dem Ruder laufen zu lassen habe ich mich einfach zurückgezogen. Weiter möchte ich nichts zu diesem Thema schreiben.
        Nur noch eine Anmerkung von mir: Niemand ist unfehlbar und ich am wenigsten. Im Zweifelsfall lasse ich mein Herz, oder meinen Bauch entscheiden.
        Übrigens ein langjähriger Blogfreund, der auch real ein guter Freund ist, hat die Sache im Hintergrund verfolgt. Er hat mich mit Humor wieder in die Spur gebracht. Es gibt Menschen die sich ohne viele Worte verstehen.
        Wie du siehst ich bin wieder auf deinem Blog.
        In der Zwischenzeit sehe ich die Dinge, nun bereits mit Abstand, schon ganz anders.
        Gisela ich begegne auf den Blogs meiner Freunde immer mal Bloggern die mir nicht liegen. Die überlese ich ganz einfach.
        Alles Gute auch für dich, Lilo

        1. Liebe Lilo, Deine privaten Auseinandersetzungen gehen mich nichts an. Was Du Rolf in Deinem Kommentar geschrieben hast, habe ich nicht verstanden. Hier wurde mein Name erwähnt und das hat mich nachdenklich gemacht. Zitat: „Bevor ich es vergesse – grüße bitte deine liebe Freundin Gisela noch von mir. Denn ich werde sie ebenfalls mit weiteren Besuchen von mir verschonen. 😉 Eure Freundschaft soll ja durch mich keinen Schaden nehmen.“
          Was soll das bedeuten? LG Gisela

          1. Liebe Gisela, zu dem Thema habe ich dir bereits geantwortet.
            Anmerkung:
            Ich hätte besser BLOGFREUNDE und BLOGFREUNDSCHAFT schreiben sollen.
            Entschuldige bitte dass ich dir deine Zeit gestohlen habe.
            Hab einen entspannten Abend!
            Lieben Gruß LIlo

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