Begleiter für das Leben sollte Liebe sein.
Das Schicksal trieb dich an den Schulungsort;
du wirst getragen und bist nie allein,
ist die Lektion auch hart, bald geht sie fort.
Bist unzerstörbar, unerschütterlich;
den Rest des Weges wird Er bei dir sein,
bist Teil von Ihm, viel höher als dein Ich.
Du überwindest alles, Furcht und Pein.
Entfalte dich und nimm die Chance wahr,
die groß dir in die Wiege einst gelegt,
denn Seine Liebe ist dir immer nah,
leg deine Sorgen ab, wie Wind sich dreht.
Dann folgt die Stille, tritt in sie hinein,
bade im Segen, der von innen kommt.
Lern die Lektion des Nie-verlassen-seins,
sei frohen Mutes und von Gott besonnt.
Gott ist der Ursprung aller Existenz,
beseelt den Kosmos, lässt die Sterne tanzen;
göttliche Energie, die Ur-Frequenz,
ist Architekt unendlicher Distanzen.
Der König aller Könige ist Er,
ist nur gekrönt von Licht und Sternenglanz;
Er ist kein Mensch, doch sind die Menschen mehr
als Körper nur - der Mensch birgt Seine Geist-Substanz.
Ein Hauch von Nichts – mehr als Verstand;
toter Materie gibt Er Lebensgeist.
Psyche ist nicht nur Seele, sie verband
Materie mit Geist, der sie mit Liebe speist.
Flicht die Krone Ihm, aus lichtem Denken,
übersteig mental Standpunkt und Sicht,
reiß ein die Mauern, lass die Liebe lenken,
hin zum Ursprungsort der Zuversicht.
Gewand der Nacht, vergänglich Ding,
der Himmel wechselt’s Kleid.
Der Weltenmorgen - Neubeginn,
in lichten Goldglanz steigt.
Nach Gottes Wort am ersten Tag,
die Dunkelheit verging.
„Es werde Licht!“ – der Morgen naht,
ist wie der Welt Beginn.
Der Anteil an dem Bau der Welt,
sei reines Denkens Licht,
damit das Strahlen, Raum erfüllt,
in deine Seele bricht.
So glänzend war die Aussicht, die nun trübe,
ein Diamant, der Geist des Ursprungs trug.
Was ist die Wahrheit, wenn nichts übrigbliebe,
als die Vision von Macht, die sie begrub?
Des Lebens Anstoß ist, der Welt zu zeigen,
dass höhere Mächte hier zum Ausdruck kommen.
Antrieb zu sein, das Putztuch breiten,
den fahl geword’nen Edelstein besonnen.
So unermesslich Deine Liebe, Großer Geist,
hast jedem Wesen von Dir selbst gegeben.
Denn, wer vertrauensvoll die Schöpfung preist,
wird so zu hohen Idealen streben.
Unendlich bist Du, Großer Geist der Quelle.
Was je gewesen ist und sein wird, das bist Du.
Bist jenseits der Gedanken Freiheitsschwelle,
Dir gilt mein Dank in Demut, immerzu!
Ihr schlafenden Seelen der Erde,
gefangen im Käfig der Angst,
dass euch der neue Tag werde,
voll guter Dinge und Glanz.
Erheben soll euer Gedanke,
die gefangene Seele zum Geist.
Macht hoch die geschlossene Schranke,
sie hängt an der Kette der Zeit.
Treibt im Gemüt neue Blüten,
obwohl uns der Herbst hält in Bann.
Bestäubt sie mit Worten der Güte,
erntet die Frucht lebenslang.
Erhebt euer Denken im Geben,
nehmt, was der Tag euch beschert.
Seid der Atem des Alls und des Werdens,
senkt voll Demut herab euer Schwert.
Ich hab gerufen und geschrien,
ängstlich am Tor gerüttelt,
in meinen Fantasien
mein Schicksal abgeschüttelt.
Doch hat es mich hineingezogen,
ins ungewisse, nackte Leben,
so unerbittlich, wie betrogen,
schloss sich das Eisentor mit Beben.
Ich wollt‘ nicht hier sein, einsam
und der Kälte ausgesetzt.
Gefallen bin ich – es war peinsam,
das ganze Leben, hier und jetzt.
Mein Weg, er wand sich aufwärts,
sturzbereit mein Schritt.
Vertrauen wuchs im Schmerz.
Nur noch ein kurzes Stück!
Der lange Weg zurück – nie mehr;
verschlossen bleibt das Tor.
Ein Dasein ohne Wiederkehr,
doch treibt mein Geist empor.
Er ist die Quelle meines Seins
in einer Lichtwelt, klar und rein.
Die Flut der Kräfte, jetzt und einst,
werden Führer alle Wesen sein.
Schattenhaft und unklar ist der Weg vor mir,
doch Vertrauen lenkt die Schritte, die ich gehe.
Auch, wenn ich so vieles nicht verstehe,
treibt die Sehnsucht weiter hin zu Dir.
Bist das Höchste, ein inständig Wollen,
das mich täglich ein Stück vorwärts treibt,
bist Erkenntnis, angebor’ne Rolle,
bleibst stets Ziel des Weges, der mir bleibt.
Altersweise und geprüft vom Leben,
mit dem Licht Verbindung suchend, wart‘ ich hier.
Lief doch lang auf festgefahrenen Wegen,
weil ich schwach war, nahm‘s das Schicksal mir.
Will die Sehnsucht in mir weitergeben
und den Funken weiterreichen aller Welt.
Wärmend wird umschlungen sein das Leben,
das durch diese Sehnsucht Sinn erhält.
Ich grüße dich von ferne, edler Geist!
Oft fehlt mir deiner goldnen Worte Klang.
Du bist es, der mir groß den Himmel preist,
erschaffst aus kleinen Worten Lobgesang.
Ich lausche still vor Glück der Poesie,
sie klingt so filigran und Gold durchwoben,
dringt tief ins Herz, wie eine Liebesmelodie,
und meine Seele weiß, du wartest oben.
Begleitest mich durch meine Lebensstunden,
so wie ein blumig’ Band, gekränzt im Haar.
Wir sind in der Unendlichkeit verbunden,
füllst meine tausend Leben immerdar.
Ich grüße dich von ferne, edler Geist
und werd‘ in Nächten wieder an dich denken,
wenn du im Traum in meine Seele reist,
vereint uns Gott an allen Weltenenden.
So viel Lieb‘ in allen Liedern,
so viel Freude und Gesang,
klingen wie am Anfang wieder,
bringen lang vergess’nen Klang.
Schallen aus Dornröschen-Träumen
sanfte Sehnsucht dir ins Herz,
dämpfen durch der Töne Schäume,
überwund‘nen Seelenschmerz.
Jedes Klangbild Herz-Frequenz,
Hoffnungsbalsam für das Leben,
und das Om der Transzendenz
lässt in Sehnsucht vorwärtsstreben,
und der Laut huscht durch die Stille,
lässt die Bäume rauschend singen,
die der schöpfungsnahe Wille
mit Vibrato bringt zum Schwingen.
Millionen Gedanken ziehn durch die Zeiten,
wie Flüsse zu neuen Ewigkeiten,
wie welke Seelen aus alten Tagen,
die einst geliebt, gelebt und begraben,
deren Körper nährten den Staub der Erde,
die dort verharren, zum neuen „Es werde!“
Die den ‚Jüngsten Tag‘ als Befreiung erlebten,
der den entrückten Seelen Körper gegeben,
sie wollten voll Hoffnung die Zukunft schauen,
doch hier sind nur Schatten, die Welt im Grauen.
Anheimfallen wird der Endlichkeit,
was Schatten wirft vor dem Licht der Zeit.
In die See, dessen Tiefe Vergängliches birgt,
zieht hinunter, was falsch ist, verdorben und stirbt;
ihr Wellenspiel löscht den Trieb dieser Welt,
dem Eitelkeit und Selbstsucht vorangestellt.
Doch die Tiefen der See-len bleiben bestehen,
denn der Geist in ihnen wird niemals vergehen.
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