Winterfarbe

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Das Wasser ist so trüb, so träg quält sich der Fluss,
und die Natur verdunkelt ihre Lebenslichter,
verstreut der tristen Winterstunden graues Muss,
treibt müdes Gähnen auf die Januar-Gesichter.

Der Boden, Höhlung durch des Wassers Kraft,
liegt hart und steinern unter weicher Fläche,
als eisig glitzernd in der Flocken Pracht,
der Frost anhielt die Fluten ew’ger Bäche.

In blasse Trauerfarben hüllt der Tag sich ein,
gefolgt von einer ewig langen Nacht,
die dunkel sich im Wintermondenschein
mit schwarzen Schatten kalt und endlos macht.

Alter Fluss

Es liegt ein silbergraues Gleiten,
ein altes Fließen trüber Kraft,
über des Wassers flussbegrenzte Weiten,
der fernen Ozeane Lebenskraft;
als wollt’ er hundert Meere füllen,
wälzt er durch tiefes Bett die Fluten,
nichts Irdisches kann seine Kräfte stillen,
so wird er stets den Weg zu neuen Ufern suchen.