Mein Weg

Vier Wände um dich,
Mauern, meterdick,
sie lassen mir kein Licht,
nichts dringt zu mir,
das Dunkel weicht
mir nicht ein kleines Stück,
verschlossen bleibt zum
Herzen deine Tür.
 
Wo sonst Gefühl,
klafft unverhüllt ein Nichts,
ein Schweigen, das sich
an den Mauern bricht.
Wo sonst die Leidenschaft
fast nie erlischt,
treibt nun ein kühler
Wind mir ins Gesicht.
 
Wie sehn ich mich
nach deinem lieben Wort,
nur sachlich schreibst
du mir aus deiner Welt,
als ob die Frau an deiner
Seite ahnt,
den fremden Ton,
der auf die Tasten fällt.
 
Versteckt, verborgen
in der Illusion, im Labyrinth
des ewigen Verzichts,
als ob die Liebe hier
der Schlüssel ist,
doch oft passt er zu deinem
Herzen nicht.
 
Verschließt du dich vor mir
geh ich zurück
in mein verlass’nes Tal der
Einsamkeit.
Begleitet hast du mich
ein kleines Stück,
auf meinem Weg
durch meine Dunkelheit.