Lichtleerer Raum, du schreist nach hellen Zeiten, wo in der Frühlingsluft der Tageslärm versinkt, und sich in dunklen Ackerbreiten das Leben regt, das neue Nahrung bringt.
Gott ist nicht fern, nur zugedeckt mit Dingen, wie Sinnestaumel oder Wissenschaft; Diesseitskultur ist nur ein flüchtig’ Ringen, mit Kälte, die erstarrt, nichts Schönes schafft.
Die Sehnsucht danach wird uns Wege weisen, zur Harmonie, zum göttlich milden Tun. Es wird die Welt aus Not und Abgrund reißen. Wer neue Kräfte sammelt, kennt kein Ruhen.
Hörst du es schwingen, wie ein Fließen, sich unaufhörlich in den Raum ergießen? Vernimmst du auch der Schwingung sanftes Hallen, Töne in Dur mit kurzen Intervallen? Ein glockenklarer Klang breitet sich aus und Seelenfrieden fließt durchs ganze Haus. Vermagst du auch das heil’ge Singen hören, so, wie von wunderbaren Engelchören? Dann schließe deine Augen fein und atme tief die Liebe in dich ein. Fühlst mit dem Himmel dich verbunden, in gottesnahen Kuschelstunden.
Fern dieser Welt, wo Frieden herrscht und Glück, wo Liebe frei ist, Macht und Geld nur ein vergang’ner Augenblick.
Wo Menschsein mehr ist als Erhalt der Rasse, die bunte Vielfalt: ein Gesetz von Klasse. Die Neugier auf das Anderssein, wird zur Bereicherung gedeih’n.
Das Himmelslicht durch schwere Erdenluft so trübe, verdeckt vom Geist der Eigenliebe, du lang ersehnter, milder Wind, der fortweht dunklen Geistes Kind,
den Himmelsfrieden seh’ ich schleierhaft dich breiten und legen über alle Schattenseiten.
Oh, Sonnenschein, schenk bald das warme Mütterliche dieser Erde, und hüll sie ein, dass endlich Frieden werde!
Wenn alle schlafen, sitz ich oft allein, und willig leihe ich mein Ohr der Nacht. Weisheiten rinnen da in mich hinein, die ich nicht hören kann, wenn alles wacht.
Es ist, als zeigten mir die Dinge so am grauen Tag nur ihre Oberfläche. Nachts, wenn nicht mehr die vielen Blicke roh auf ihnen ruhn, ihr Wesen zu mir spräche.
Wenn seltsam Lust und Schmerz in eins verklingt, dunkel das große Lied des Weltalls rauscht, mein Herz mit seiner wilden Gier versinkt, nur meine unbewegte Seele lauscht.
Ich höre die geheimen Räder gehen: Wie sie sich drehen, muss sich alles drehen.
So unberührt und weit, das flache Land, getaucht in winterkühle Morgendünste. Die Bäume tragen feierlich ein Festgewand aus weißem Glitzerflocken-Schneegespinste.
Sehe die fernen, letzten Nebel steigen, die jede Härte mit Verklärung glätten, und die Natur hüllt sich in kaltes Schweigen, das wie ein Segen weilt auf Totenbetten.
Die Landschaft trägt geduldig ihre Bürde, ihr eisig Funkeln unter schwachem Glanze. Die Schöpfung liegt mit königlicher Würde und ruht sich aus vom warmen Sommertanze.
Ruhig schläft das watteweiß verschneite Land, bis sich mit neuer Lebenskraft der Boden hebt, bis sich in Menschenherz und Menschenhand ein zauberhafter Segen Gottes legt.
Noch ist es Fantasie, doch kommt die Zeit, dass jede Seele danach strebt und handelt. Dann würden nach des Winters Frostigkeit, die Schatten in ein Frühlingslicht verwandelt.
Dass wie im Abendrot das Dunkel dieser Erde, dem Himmelslicht vermählt, zu einem Leuchten werde, ist reiner Geister Streben und Bemühn.
Doch streu’n wir Samen nur. Es ist an euch, zu blühn und Frucht zu tragen an allen Tagen, damit im Abendrot die goldnen Äpfel fallen vom Lebensbaum, Erkenntnis schenkend allen.
Franz von Assisi -Frank Cadogan Cowper (1877-1958)
Impulse aus guten Gedanken – weich fließende, göttliche Kraft. Gesegnet mit Liebe; sie sanken hernieder, so friedvoll gedacht.
Dringt tief, wie ein sonniges Weben, erwärmend und mild in dein Herz. Bringt Freude und Glanz in dein Leben, streckt Seele und Blick himmelwärts.
Lässt menschliche Fehler vergessen, bringt Frieden und Licht in die Zeit. Tilgt manches Leid, das gewesen, verwandelt’s in Glückseligkeit.
Höre, wie Engel dir singen im himmlischen Notenkleid. Wie liebevoll ist das Klingen im Jetzt und in Ewigkeit.
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