Wie die Meereswogen gegen Klippen schlagen, wild und ungestüm, empört und rau, tosen all die Stürme, die die Herzen tragen, peitschen auf des Lebens tristes Grau.
Wo die schlimmen Wetter haltlos branden, die verheerend in die tiefen Strudel treiben; Elemente, die entfesselt Wege fanden und den offenen Schlund des Abgrunds zeigen.
Niemals löscht ein Sturm das Licht der Sterne und die seelentiefen Worte des Verstehens. „Weine nicht!“, klingt‘s tröstend aus der Ferne, wenn die Energien der Engel mit uns gehen.
Kühlen sanft und zart die heißen Wunden, die ein Sturm im kranken Herz entfacht, und die raue See scheint überwunden, was den Lebensschmerz erträglich macht.
Als aus Christen Katholiken wurden, sind daraus Materialisten entstanden, damit die einen daran verdienen und die anderen daran glauben müssen.
Die Natur ist verschwenderisch!
Instinktiv fressen Tiere, bis sie satt sind und ruhen aus, bis sie wieder hungrig sind. Beim Menschen ist das anders. – Konsum macht ihn glücklich!
Mensch kauft sich tausend Dinge, die er nicht braucht, von Geld, das er nicht hat, um anzugeben; zeigt allen, wie es ihm gelingt, auf großem Fuß zu leben, obwohl der Schuh nicht passt.
Damit ihn Leute eindrucksvoll beneiden, besonders die, die er nicht leiden kann, macht er Schulden, finanziert damit das Schöne, Neue, bis ihn die Krise stoppt in seinem Wahn.
Wachstum und Leistungsfähigkeit - gelebter Materialismus
Um mit möglichst wenig Menschen in immer kürzerer Zeit, bei geringer Bezahlung, immer mehr herstellen zu können.
Wachstum haben wir mit Schulden finanziert, deshalb haben wir jetzt eine Schuldenkrise. Nur einen Ausweg gibt’s, dem zu entkommen: Wachstum! – Wie man ihn finanziert? …
Gereifte Frucht befreit verließest du die Hülle Einzigartigkeit, dientest dem Leben, doch deine Reife war dem Herbst geweiht, der dich zu Grabe trug und dich begrub im bunten Sommerkleid.
So komm, du wilder West, und sing geheimnisvoll und runenkundig in meinen Kiefern und Wacholderbüschen das uralt düstere Jahreslied des Todes! Und reiß aus meinem Herz des Sommers Freuden, reiß sie gleich müd gewordenen Blättern ab, auf daß mein Fuß sie raschelnd von sich stoße. So wie von jenem Ahorn taumelnd dort die schwarzgefleckten Blätter landwärts wirbeln, laß all des Sommers gaukelnde Gestalten zu krausen Scharen windgewiegt ins graue Land Vergessenheit hinflattern! Und dann, oh West, oh wilder West, saug aus des Weltmeers weitgeebbten Brüsten dir Sturmeskräfte hoch und schleudere mich hohnlachend jenen Spukgestalten nach und brause, laut aus vollen Lungen tobend, über das Sommerglück, das du zerstört!
Ein sprudelnder Brunnen mit Wasser des Lebens füllt ohne Unterlass Schalen des Lichts, gesegnetes Schenken des selbstlosen Gebens, einer Quelle, die finstere Schatten durchbricht.
Wo ein Regenbogen den Ursprung spiegelt und der Gold-Topf am Ende die weltliche Sphäre, hat Gott die Sicht ins Jenseits versiegelt, nur der Glaube daran füllt die seelische Leere.
Engel tragen das Licht in geöffnete Herzen, füllen leere Münder mit göttlichen Worten, dann öffnen sich Türen, weichen die Schmerzen, und der Schleier öffnet die Jenseitspforten.
Stell dir vor, es gäbe kein Himmelreich, Es ist ganz einfach, wenn du es versuchst. Keine Hölle unter uns, über uns nur der Himmel.
Stell dir vor, alle Menschen leben nur für das "Heute".
Stell dir vor, es gäbe keine Länder, es ist nicht schwer, das zu tun. Nichts, wofür es sich lohnt zu töten oder zu sterben und auch keine Religion.
Stell dir vor, alle Menschen, leben ihr Leben in Frieden.
Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer, aber ich bin nicht der Einzige. Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein, und die ganze Welt wird eins sein.
Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr. Ich frage mich, ob du das kannst. Keinen Grund für Gier oder Hunger, Eine Menschheit in Brüderlichkeit.
Stell dir vor, alle Menschen teilen sich die ganze Welt.
Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer, aber ich bin nicht der Einzige. Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein, und die ganze Welt wird eins sein.
Die Wahrheit über Religion ist, dass keine Religion die ganze Wahrheit besitzt. Sie ist leider im Laufe der Jahrhunderte verzerrt und von den Glaubensbekennern verfälscht worden.
Kein Bewusstsein, kein Geist ist durch die Taten der Kirchen spirituell gewachsen.
Gespaltene Lager, geschaffene Barrieren, unnötige Unterschiede in Ländern und Familien wurden und werden verursacht.
Religion ist das, was den Großen Geist in uns befähigt, sich in unserem Leben zu offenbaren; es stärkt die Verbindung zwischen ihm und jedem Menschen. Religion ist Dienst, Dienst ist Religion. Alles andere ist nicht wichtig.
Menschen sind dazu geschaffen, nicht in Isolation zu leben, sondern in williger Übereinstimmung mit allen anderen.
Diese Sichtweise muss sich in dieser Welt ausbreiten, die Erkenntnis, dass alle miteinander verbunden sind, dass keine Individuen, Klassen, Kasten oder Länder für sich allein aufsteigen und andere zurücklassen können.
Alle müssen gemeinsam aufsteigen und fallen, nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere, denn alles Leben ist eins, und die gegenseitige Abhängigkeit zieht sich durch das ganze unendliche System.
Bild KI generiert
Kirchen sollten Aufbewahrungsorte vitalisierender geistiger Kraft sein. Sie sind zu dem geworden, was der Nazarener „getünchte Gräber“ nannte, wo sie unfruchtbare, sterile, antiquierte, dogmatische Lehren predigen, die keine Beziehung zum menschlichen Leben, seinen Problemen und seinen enormen Möglichkeiten haben. Die Autorität der Kirchen, der Bücher, der Glaubensbekenntnisse, all das schwindet. Sie werden allmählich über Bord geworfen, damit die Wahrheit sichtbar wird.
Die Macht des Geistes wird manifestiert, nicht durch Erzbischöfe, Bischöfe, Päpste, Priester, Imame und Rabbiner, sondern durch gewöhnliche Sterbliche, die mit der wunderbaren Aufgabe betraut sind, dem Großen Geist zu helfen, damit göttliche Liebe, Weisheit und Macht allen zur Verfügung stehen, die bereit sind, sie zu empfangen.
Den Kindern muss beigebracht werden, dass wahre Religion darin besteht, zu dienen, all die ausgefeilten Phrasen der Priesterkunst zu ignorieren und ein ehrliches, selbstloses Leben zu führen, in dem Wunsch, der Welt, in der es wohnt, zu helfen und so dem Großen Geist, von dem es ein integraler Teil ist, treu zu sein.
Hautfarbe, Klasse, Nationalität, Sprache – das sind nur physische Unterschiede. Geistig sind wir alle Glieder eines Kette, die ineinandergreifen. Wir bilden die große spirituelle Familie der Menschheit, weil das gemeinsame Band des Geistes uns alle mit seinem unzerstörbaren Band zusammenhält.
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