Den nahen Sommer freudevoll erwarten, wo jede Seele ist des Denkens Garten, man zwingt es nicht, es muss von selbst erblüh‘n, ein stetes Werden, Kommen und Vergeh’n.
Gedankenfreiheit grenzenlos! Du darfst die Blumen deiner Seele pflanzen, setz‘ sie nach göttlichen Gesetzen, erdentief, und pflück‘, dem Guten dienend, sie im Ganzen.
Wie eine Farbpalette breitet es sich aus, das Leben, mit den schönsten Farben, ob wir sie richtig mischten, stellt sich erst heraus, wenn wir das fert’ge Bild vor Augen haben.
Oft ist der Hintergrund zu dunkel oder hell; den passenden Kontrast gilt es zu finden, und machen wir so manchen Pinselstrich zu schnell, sind große Korrekturen einzubinden.
Es schmücken dort Personen unser Bild, die ganz und gar nicht auf die Leinwand passen, wo Pinselstriche dunkel oder doch zu mild, nur negative Spuren hinterlassen.
Wenn wir die Harmonie der Farben weise wählen, genießen wir im Licht die bunten Tage, wir werden zu den Lebenskünstlern zählen und dankbar sein, für jede Farbengabe.
Goethes Farbenkreis zur Farbenlehre, Temperamentenrose, von Schiller beschriftet
Flieg fort, lass‘ die Gedanken fliehen, beschau von oben unsre kleine Welt, dann wir dir klar, dass unsre Zeit geliehen und eine and’re Macht den Plan in Händen hält.
Erwacht ihr müden Taggedanken, das Licht befreit euch von der Nacht; ward ihr im tiefsten Traum gefangen, fühlt ihr noch ganz benommen den Morgen kommen, mit aller Macht.
Es ist so still geworden um mich her, des Lebens Enge drückt, wie Einzelhaft. Bin eine alte, unsichtbare Kraft, ein kleines Ich, bin Flamme nur, nicht mehr.
Entzünden mag ich nur Gedankensplitter; bin irdisch, Energie, mit Licht getauft, nur noch ein feines Glühen, das verbraucht, bild‘ ‚Schwarze Löcher‘ im Gefängnisgitter.
Vergangenheit ist leere, hohl geword‘ne Form, die Schatten wirft, obwohl sie lange fort. Ihr Einfluss folgt mir bis zum Zukunftsort, wo Gegenwart beständig wird zur Norm.
Erkenntnisse, ich trag sie durch mein Leben, obwohl befreiend, nehmen sie mir Kraft. Wie Einer, der sich auf den Heimweg macht, bin ich der Wanderer hier auf fremden Wegen.
Doch eines Tages bin ich Heimgekehrte, was mich hier hindert, bin ich selbst. Setz‘ Schritt an Schritt, auch wenn du fällst! Erkenntnis ist Befreiung, seid Belehrte!
Erhabenheit im Augenblick des Glücks ist das Erkennen unsres Geistes Licht. Dann huscht ein Leuchten über das Gesicht; im Reich des Lichtes gehn wir dann ein Stück.
…und danke für die Aufmerksamkeit, die Ihr meinen Beiträgen schenkt.
Achtet auf Euch und bleibt gesund!
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