Jede Zeit trägt einen Trauerflor, der sich um die Tragik mancher Jahre bindet, die, was unerschütterlich zuvor, niederreißt und Härten überwindet.
Bis zur bitteren Neige leeren wir den Schierlingskelch in vollem Zug; sind Gesetz gebunden, sie zu wehren, bringt uns Not. Ist das Erdulden klug?
Zeitgeist lässt sich schwer vertreiben, ist Prozess, der sich ins Leben schlich. Mensch schuf ihn! Die Zeit wird zeigen, war sein Schaffen schlecht und fürchterlich?
Gab er den Ahnungslosen ein Verstehen, ein offenes Ohr, Geborgenheit, Vertrauen? Lässt ihn Erkenntnis in die Richtung gehen, wo zeitlos Glückliche das Land erbauen?!
Mit Weisheit füllt die Schale eures Lebens, bis sie vom Strom des Segens überquillt; bietet dem Licht im Herzen euer Streben, gebt aller Dunkelheit von ihm ein Bild.
Lasset vom Strom euch weitertragen, bis alle Finsternis in Licht verkehrt; lasst innere Reinheit sich euch offenbaren, bevor der Fluss des Lebens sich ins Meer entleert.
Als würd Verbindung reinster Harmonie die Kette sein mit ungeahnter Kraft, die gegenwärtig das Vergangene trägt und hoffnungsschwanger Zukunft möglich macht.
Die alte Burg diente dem Zweck des Zwanges, der Burgherr zog selbst machtvoll alle Zügel, und statt im Staub zu kriechen, dem gelang es zu fliehen, auch mit gebrochenem Flügel.
So, wie man Reben an die Pfähle bindet, hielt man sich fest am Kreuz der Kathedralen, damit der ‚Geist‘ voll Süße hoch sich windet, ließ man das arme Volk für Lügen zahlen.
Der Prunk des Klerus leuchtet in den Hallen, wenn eitler Glanz Tiara’s Rom verhüllt. Wo ist der milde Herr, der in uns allen durch seine Lehre Seelenkummer stillt?
Sucht in den Quellen, tief in uns vergraben, nicht in den Türmen vor Jahrtausenden gemauert; schöpft wie aus Wasser, das mit heil’gen Gaben gefüllt, vom Eis gelöst, die Wahrheit überdauert.
Die Amsel singt, so wie an allen Tagen, des Sommers Hitze hat sich abgekühlt, der Morgen kommt und mit ihm alle Plagen, die Schlaf beraubt der wache Körper fühlt.
Da sitzt man wie vor tiefem Schweigen, die Wände atmen aus, was sie bedrückt; man starrt darauf, als würden sie sich neigen, sind ohne Worte nah herangerückt.
Sie tragen in sich viele Taggedanken, die schwerer lasten als so mancher Stein, als ließen sie die stärksten Mauern wanken, dringen sie seelentief ins Mark hinein.
Wird morgen noch die Amsel singen, wird lieblich sein, des Tages Sonntagskleid? Was werden uns die nächsten Stunden bringen, wird Freude sein im trüben Licht der Zeit?
Ich habe mich dazu entschlossen, eine kurze Pause zu machen. Meine „Batterien“ sind leer.
Vielen herzlichen Dank an alle, die meinem Blog folgen und mitlesen, liken und so fleißig kommentieren. Danke auch für alle Eure tollen Beiträge, die ich weiter mit viel Freude verfolgen werde. Genießt die sonnigen Tage in vollen Zügen. „Gottes-Bilderbuch“ ist immer für Euch geöffnet.
Einmal umflattert uns die Ewigkeit, auf sanften Schwingen trägt sie uns davon; sie schneidert uns ein neues Festtagskleid legt unser altes in das Fach „Erinnerung“.
Doch unsere Seele öffnet ihre Gärten voller Gedanken, bunt wie Tausendschön; wird neu erblühen auf den Fährten, die wir durchschwebend als Zuhause sehn.
Hier darf man sein, sich froh gebärden und wachsen, sprossen bis zur Blütenfülle; hier kann nichts Zeit und Raum gefährden, hier wiegt die Schwingung Gottes in der Stille.
Karl Pavlovich Bryullov (1799-1852) „Ein Traum eines Mädchens vor Sonnenaufgang“
Die Lippen, die dich küssten in der Nacht, die Lügen, die dich streichelnd „Liebes“ nennen; bei Tagesanbruch ist dein Herz entfacht, und dein Verlangen wird in Sehnsucht brennen.
Nach ‚Jauche und Levkojen‘ riecht das Zimmer, nachdem der Nebel des Das-war‘s darüber zog. Es war ein Irrtum! – So erscheint es immer, wenn dir die Liebe hier nur Schrecken bot.
Zerbrechlich ist der alte Traum vom Glück, die Liebe ein Gespinst der Fantasie. Das Band hält dich doch nur ein Stück, dann reißt es - ewig bleibt es nie.
Es schwebt davon in Dunkelheiten, nachdem es unergründlich Leiden schuf, ist dann ein Band der Einsamkeiten, das die Verbindung ins Vergessen trug.
Wie im Ballon ein Luft gefüllter Raum, den es zerreißt, wenn man mit Nadeln sticht, so bleibt so manche Liebe wie ein Traum, der ausgeträumt ist, wenn der Tag anbricht.
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