Die Maske fiel. Alles vorbei!
Entblößt das wahre ICH im Spiegelbild.
Das Ende einer bloßen Gaukelei.
Es zeigt ein trauriges Gesicht,
ganz unverhüllt.
Du spielst die Rolle deines Lebens,
mit oder ohne Kreuz auf deiner Stirn.
Nur ein paar Tage suchtest du vergebens
in einem andern ICH dich zu verlier’n.
Doch du erwachst, nach Alkoholgenuss
erkennst zu spät das Übel deines Tuns.
Gefangener im Kerker deines Frusts,
wünscht du dir Asche auf dein Haupt
und kannst nicht ruhn.
Warum wollt ihr so lange warten, bis sie euren geschminkten Frauen und euch und den Marmorpuppen im Garten eins über den Schädel hauen?
Warum wollt ihr euch denn nicht bessern? Bald werden sie über die Freitreppen drängen und euch erstechen mit Küchenmessern und an die Fenster hängen.
Sie werden euch in die Flüsse jagen. Sinnlos werden dann Schrei und Gebet sein. Sie werden euch die Köpfe abschlagen. Dann wird es zu spät sein.
Dann wird sich der Strahl der Springbrunnen röten. Dann stellen sie euch an die Gartenmauern. Sie werden kommen und schweigen und töten. Niemand wird über euch trauern.
Wie lange wollt ihr euch weiter bereichern? Wie lange wollt ihr aus Gold und Papieren Rollen und Bündel und Barren speichern? Ihr werdet alles verlieren.
Ihr seid die Herrn von Maschinen und Ländern. Ihr habt das Geld und die Macht genommen. Warum wollt ihr die Welt nicht ändern, bevor sie kommen?
Ihr sollt ja gar nicht aus Güte handeln! Ihr seid nicht gut. Und auch sie sind’s nicht. Nicht euch, aber die Welt zu verwandeln, ist eure Pflicht!
Der Mensch ist schlecht. Er bleibt es künftig. Ihr sollt euch keine Flügel anheften. Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig. Wir sprechen von Geschäften.
Ihr helft, wenn ihr halft, nicht etwa nur ihnen. Man kann sich, auch wenn man gibt, beschenken. Die Welt verbessern und dran verdienen – das lohnt, drüber nachzudenken.
Macht Steppen fruchtbar. Befehlt. Legt Gleise. Organisiert den Umbau der Welt! Ach, gäbe es nur ein Dutzend Weise mit sehr viel Geld…
Ihr seid nicht klug. Ihr wollt noch warten. Uns tut es leid. Ihr werdet’s bereuen. Schickt aus dem Himmel paar Ansichtskarten! Es wird uns freuen.
Frühlingshaft, von allen Jahreszeiten neu, in die Verwandlung gleiten, wie im Tanz der Zauberenergien,
sind des Lebens schwingende Atome, wandeln sich im Wachstumsstrome, sind dem Jahr von der Natur geliehen.
Richten auf gen Himmel, die Gesichter, mit des Schöpfers Kraft an Sonnentagen; kurz entzünden sich des Daseins Lichter, um den Kampf Erneuerung zu wagen.
Der Lichterglanz erwacht in Stadt und Land; versunken war im Nebelmeer der Nacht, das, was gewählt von Menschenhand, im Schlaf sich dunkel, schwerelos befand.
Ich seh die Häuserzeilen, Dach für Dach - sie reihen sich, wie Bienen Waben bauen, und unter jedem findet man ein „Ach“, das ohne Liebe ist und Selbstvertrauen.
Bewusst verirrt, durch viele Illusionen; weil Ziele hier auf Erden unerreichbar sind, wird die Erkenntnis in den Köpfen wohnen, dass man im Leben nur auf dem Papier gewinnt.
Hört, wie sie lügen und die Welt betrügen, und wie sie Wahrheiten im Mund verdrehen! Gestikulierend werden sie im Schwall der Lügen und in der Flut der lauten Worte untergehn.
Ob sie bewusst Ursache mit Wirkung tauschen und „müssen“ sagen, wenn sie „wollen“ meinen; ein Nichts gedankenträchtig aufzubauschen, um da zu stehn, als gäb es nur ‚den Einen‘?
Erniedrigend, an Wehrlosen sich hochzuhieven! - Wir wählen selber, was wir Zufall nennen. Vielleicht sind es die Teufel, die wir riefen?! Ist Blindheit leichter als das Selbsterkennen?
Vintage Grafik – Pyramide des Kapitalismus, Quelle: Pinterest
Entflieht den Wirren dieser lauten Tage, in der die Wahl der Wägbarkeiten zur Bedrängnis wird, als Hin und Her der Meinungen und Fragen, Unvorstellbares als möglich präsentiert.
Es brodelt in den Töpfen des Geschehens - zu viele Köche, die den Alltag uns verderben; seh sie entkleidet, ohne Masken stehen, die nicht ihr wahres Innerstes verbergen.
Getäuscht! – Wie alle Bilder gleichen. Wer geht den Heilands Weg im Menschentum? Wollt ihr dem Volke Schierlingsbecher reichen? Geht die Welt dunkle Wege, nur für Macht und Ruhm?
Ihr Gottesleugner, faltet nur die Hände! - Trotz „C“ habt ihr Ihm abgeschworen. Nomen est omen! – Zeichen nur, nicht Wende. Nach Golgatha folgt lichtvoll Ostermorgen!
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